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Mary Chapin Carpenter – Ashes And Roses

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Folk im aktuellen Zeitverstehen findet man leider Gottes wie Sand am Meer und man ist genötigt, sich daraus das wirklich Hörenswerte heraus zu picken. Dagegen ist Mary Chapin Carpenter eine Singer/Songwriterin der ersten Stunde und auch der alten Schule, das ist aber keinesfalls abwertend gemeint.

Mit ihren derzeit 54 Jahren klingt sie nach wie vor toll und angenehm, die Songs aber strahlen eine kühle Melancholie aus. Dass es auch anders geht, hat die sympathische Country/Folksängerin aus Virginia in 15 Jahren Musikgeschichte zu oft bewiesen, um genauer zu sein ist dies bereits ihr zwölftes Album.

Der Albumtitel „Ashes and Roses“ ist sehr wohl überdacht gewählt, denn diese Scheibe ist in erster Linie ein Ausdruck ihrer verletzten Seele, vor allem wegen der Geschehnisse der jüngsten Zeit. Der Verlust eines Elternteils, schwere Krankheit und eine Scheidung, das sind die Taktgeber für dieses melancholische und zart klingende Werk.

Gerade zu zerbrechlich erscheinen Titel wie „Don’t Need Much To Be Happy“, in welchem ihre seidenzarte Stimme lediglich von einer Rythmusgitarre begleitet wird. Hörer, denen Mary Chapin Carpenter bislang noch kein Begriff war, dürften Lieder wie „Soul Companion“ etwas irritieren, da man stellenweise gestehen muss, dass sie eine sehr maskuline Stimme hat.

Übersetzt heißt der Albumtitel soviel wie „Asche und Rosen“ und dürfte Assoziationen an eine Beerdigung hervorrufen. Für mich einer der schönsten Songs auf diesem Album, der diese Stimmung und Atmosphäre aufgreift ist zweifelsohne „The Sword We Carried“.

Für eine Hörerschaft, die momentan für melancholische, ruhige und sanft-klingende Musik ein offenes Ohr hat – ist das die Empfehlung!

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