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The Gaslight Anthem – Live im E-Werk, Köln

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The Gaslight Anthem touren zur Zeit mit ihrem aktuellen Album „Handwritten“, dem nunmehr vierten Studioalbum durch die größeren und kleineren Hallen dieser Welt. Jetzt sind sie auf großer Herbsttour durch Deutschland. Am Donnerstag (25.10.) machten die vier Jungs aus New Brunswick (New Jersey) Halt in Köln. Man blieb über Nacht und spielte am Freitag gleich noch einmal. Das Doppelkonzert im Kölner E-Werk (je 2000 Zuschauer!) war prompt ausverkauft. The Gaslight Anthem haben also allen Grund zur Freude.

Mit im Gepäck als Vorbands sind Singer-Songwriter Dave Hause aus South East England und nicht zuletzt Blood Red Shoes, die zweiköpfige Band aus Brighton. Den Anfang machte Dave Hause, der seit 2003 als Solo-Künstler unterwegs ist und musikalisch irgendwo zwischen Bruce Springsteen und The Gaslight Anthem steht. Dave Hause spielte einige Nummern aus seiner Platte „Resolutions“ (2011) und alte Songs, die zusammen mit seiner Band The Loved Ones entstanden sind. Er präsentiert sich mit einer tollen Stimme und weiß, mit guten Texten und abwechslungsreichen Songs zu überzeugen. Perfekte Unterhaltung mit nur einer Gitarre. Super sympathisch war an diesem Abend Brian Fallon von The Gaslight Anthem, der mit Dave Hause freundschaftlich verbunden ist und den Zuschauern das auch kundtun wollte: Während des Auftritts trug er demonstrativ ein Dave Hause-Shirt.

Die Unterhaltungen und Hintergrundgeräusche der Zuschauer nahmen ein jähes Ende als dann Blood Red Shoes auf die Bühne kamen. Laura Mary Carter und Steven Ansell begeistern mit ihrem Sound, der nur von Gitarre und Schlagzeug geprägt ist. Das Duo aus England steht von der Popularität her locker auf Augenhöhe mit The Gaslight Anthem. Ordentlich einheizen konnten sie mit Songs wie „Don’t Ask“ oder „I Wish I Was Someone Better“. Die zwei sorgten dabei für ordentlich Lautstärke (Ohropax sei Dank !) und bewiesen, dass auch zwei Leute ordentlich Krach machen können.

Gegen 22 Uhr betraten schließlich The Gaslight Anthem die Bühne und machten mit dem ruhigen Opener „Mae“ Lust auf mehr. Mittlerweile kann man sich sicher sein: Kauft man sich eine Platte der vierköpfigen Band um Frontsänger Brian Fallon, dann ist auch eine drin. So war’s auch beim Konzert. Was die Jungs da ablieferten, war ehrlicher Rock, ohne viel Schnickschnack. Ein bunter Mix aus neuen und alten Songs. Rockige Nummern, die dem großen Bruce Springsteen in nichts nachstehen. Im Gegenteil: Vielleicht sollte man nicht immer vergleichen, sondern das Neue bewundern, was Spaß macht. The Gaslight Anthem können mit Songs wie „Casanova, Baby“, „The ’59 Sound“, „Old White Lincoln“, „American Slang“ oder „45“ auf ein beachtliches Repertoire an Songs zurückblicken. Mit dem aktuellen Album Handwritten beweist das Quartett einmal mehr, dass der Erfolg der letzten Jahre kein Zufall, sondern hart erarbeitet war.

Insgesamt ein musikalisch abwechslungsreicher Abend, der mit humorvollen Männergeschichten seine Abrundung fand. Brian Fallon überzeugt mit seiner unverkennbar schönen und dezenten Reibeisenstimme und einem musikalischen Höhepunkt: einem bewegenden Cover von Bon Iver’s „Blood Bank“ (2009)!

Fazit: Das Publikum ausgepowert – die Band erschöpft und beide Seiten gehen in aller Freundschaft g l ü c k l i c h und zufrieden in die Nacht. Einfach ein unverschämt gutes Konzert!

Die Deutschlandtour hat gerade erst begonnen, da kommt schon der nächste Tourtermin daher. Am 1. April 2013 spielen The Gaslight Anthem in der Düsseldorfer Mitsubishi Electric Halle. Karten gibt’s ab sofort im Vorverkauf – und das ist kein Aprilscherz!

Setlist des Abends:

Mae – Casanova, Baby – Old White Lincoln – 45 – The Diamond Church Street Choir – Handwritten – I’da called you Woody – Angry Johnny and the Radio – Even Cowgirls get the blues – Too much blood – Howl – Biloxi Parish – Film Noir – Wherefore art thou, Elvis – Wooderson – Here comes my man – Blue dahlia – Here’s looking at you, Kid – The Backseat – Our fathers sons – American Slang – We came to dance – Great expectations – The 59?Sound.

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