Nun also doch lieber solo. Dawn Richard gewann vor sieben Jahren in der von P. Diddy und MTV produzierten Castingshow „Making The Band“ einen Platz in der Girlgroup Danity Kane. Nach fünf erfolgreichen Jahren löste sich die Formation auf und Dawn Richard beschritt nach kurzer Zeit bei P. Diddy’s Label „Diddy-Dirty Money“ ihre Solokarriere.
Diese scheint bereits jetzt voll durchgeplant zu sein. So stellt „Goldenheart“ den Beginn einer Album-Trilogie dar. Die Namen stehen auch schon fest, es werden wohl „Blackheart“ sowie „Redemptionheart“ in den nächsten Jahren folgen.
Ungeachtet dessen beschert uns der nun veröffentlichte erste Teil 16 Tracks, die das R&B Genre sowohl mit fesselnden, elektronischen, aber auch rhythmischen exotischen Sounds abdecken. Bereichert werden die Beats durch eine gefühlvolle Stimme, wenn sie von Herzschmerz oder Problemen mit der Musikindustrie singt.
Letzteres verarbeitet sie eindrucksvoll auf der Nummer „Return Of A Queen“. Unterstützt wird der dramatische Gesang dabei vom mächtigen Schlagzeug. Von einem anderen Schlag ist da schon das flippige „Riot“, das deutliche Parallelen zu Rihanna und Rita Ora zieht. Demgegenüber wirkt „(300)“ schon sehr balladenhaft und mir persönlich eine Spur zu depressiv. Eine gelungene Mischung aus allem, die zudem so nur von Dawn Richard kommen kann, ist zweifelsohne „Pretty Wicked Things“.
Nach Jahren der musikalischen Kompromisse als Bandmitglied, sprüht Dawn quasi vor Tatendrang und Kreativität. Sowohl das als auch die subtile Ausarbeitung der Songs geben der Platte den perfekten Schliff, der Lust auf die anderen Teile der Trilogie macht!
