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Gentleman – New Day Dawn

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Der wohl bekannteste und seit Jahren in der deutschen Öffentlichkeit stehende Reggae-Musiker Gentleman steht mit einem neuen Longplayer in den Startlöchern: „New Day Dawn“. Ob nach dreijähriger Abstinenz wirklich ein neuer Tag angebrochen ist, kann man, rein musikalisch betrachtet, erstmal nicht ausmachen. Zwar fällt schnell auf, dass Gentleman sich weiterentwickelt hat und einen anderen Sound als noch auf „Diversity“ fabrizierte, aber im Kern macht Gentleman nach wie vor gute Reggae Musik.

Zuerst ist mir vor allem der sehr hallige und vielschichtige Sound aufgefallen, zudem sind die Drums sehr voluminös und direkt. Die Synthese gefällt mir gut und Gentleman’s Gesang ebenfalls – es fällt fast schwer zu glauben, dass der junge Musiker aus Osnabrück stammt und nicht aus Jamaika. Besonders bezaubernd und in seinen Bann ziehend empfand ich „Where Is the Love“ sowie „In My Arms“, da diese eine Unbeschwertheit und so viel positive Energie ausstrahlen, dass es draußen noch so Grau in Grau sein kann.

Ebenfalls sehr harmonisch und wohlwollend ist mir „Interlude“ im Gedächtnis geblieben, eine fantastische Komposition von Orchester-Sounds und Geigen, obwohl diese nur als Art Überleitung fungieren, dennoch völlig ins Gesamtbild passen. Zwei „Außenseiter“ sind dennoch zu nennen: „Homesick“ – eine als Outro fungierende Umsetzung mit Gitarre und dem Reggae-Feeling lediglich in der Stimme, sowie „Push Come to Shove“, das mir persönlich etwas zu futuristisch geraten ist aufgrund der vielen Synthie-Sounds und der arg synthetischen Drums.

Rundum aber schöner Reggae mit einem zeitgemäßen Klang ohne große Überraschungen. Wer übrigens am Überlegen ist, ob er sich die Standard oder doch lieber die Premium Edition zulegen soll, dem kann ich nur zu Letzterem und den wirklich sehr guten fünf Bonustiteln raten.

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