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Der Abschied an die pubertäre Jugend – Killerpilze im Interview

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Gestern Abend, am 21. August traf MusikBlog die Killerpilze beim Theatron MusikSommer auf der Seebühne im Münchner Olympiapark zum Interview. Ihr erstes rundes Jubiläum haben die Killerpilze im vergangenen Jahr schon hinter sich gebracht. Seit mittlerweile elf Jahren spielen Jo (Johannes Halbig), Mäx (Maximilian Schlichter) und Fabi (Fabian Halbig) als Band zusammen. Angefangen haben sie ganz klassisch als Schülerband:

„Wir haben beschlossen eine Band sein zu wollen, als wir eine andere Schülerband gesehen haben.“, erzählt Jo, der nicht nur singt und Gitarre spielt, sondern die Band auch managet. „Fabi war damals neun und hatte zu Weihnachten ein Schlagzeug geschenkt bekommen und dann habe ich beschlossen, okay, der muss jetzt erst mal Drums spielen bis wir einen richtigen Schlagzeuger gefunden haben.“ Zum Glück ist es aber nicht bei einem Aushilfsjob geblieben, sondern Fabi ist als festes Bandmitglied immer noch dabei.

Nicht nur die drei Jungs, sind größer, älter und Pickel frei geworden, sondern ihre Musik hat sich natürlich seit damals auch weiterentwickelt. Ihre ersten musikalischen Schritte haben die Killerpilze als Coverband getätigt, dann aber ziemlich schnell angefangen, eigene Songs zu schreiben. Weiter ging’s in Richtung Punk-Pop. Im März dieses Jahres ist ihr neustes Album „Grell“ erschienen, mit dem sie eine musikalische Nische gefunden haben. Daran haben sie zwei Jahre gearbeitet:

„Wir haben uns dies Mal zum Ziel gesetzt, dass wir uns textlich wirklich weiterentwickeln. Und haben uns da auch Hilfe geholt. Wir haben mit dem Rapper Curse zusammengearbeitet.“, berichtet der 25-jährige Mäx. „Wir haben uns dieses Mal viel Zeit gelassen, eine richtig gute Platte zu machen und wirklich auch einen Neubeginn für die Killerpilze zu schaffen.“

Das scheint ihnen gelungen zu sein. Positive Kritiken und Engagements auf Festivals wie Rock am Ring, Nova Rock und FM4 Frequency sind das Feedback an die erwachsenen Killerpilze. Bei ihren Auftritten hilft ihnen ihre langjährige Bandgeschichte natürlich auch, denn die meisten haben den Namen Killerpilze schon einmal gehört, stellen verwundert fest „Wie, die gibt’s immer noch?“, hören aus Neugierde zu und sind nach dem Konzert positiv überrascht. Der Song „Die Stadt klingt immer noch nach uns“ passt da ganz gut, und ist auch ein Stück auf dem neuen Album „Grell“, das der Band selbst besonders gut gefällt:

„Zu dem Song haben wir im letzten Jahr, am letzten schönen Wochenende im November, auf dem Münchner Olympiaberg ein Trailervideo gedreht, und damit hat auch eigentlich ziemlich viel für uns angefangen, mit der neuen Albumkampagne.“, erinnert sich Jo. „Und das wird jetzt auch die dritte Single und dazu wird es ein neues Video geben, also ein ganzes, nicht nur ein Trailervideo.“

München ist ein wichtiger Bezugspunkt für die Killerpilze. Sie haben nicht nur das Trailervideo auf dem Olympiaberg gedreht, sondern spielen auch immer wieder gerne in der bayerischen Landeshauptstadt. Das Theatron ist gut gefüllt, das Wetter sommerlich und die Stimmung heiß. Schon beim ersten Song „Nimm mich mit“ stürmen die Fans nach vorne an die Bühne und fangen an zu springen und zu pogen. Doch, dass die treuen Fans in der ersten Reihe Spaß haben, reicht den Killerpilzen nicht. Immer wieder heizen sie auch dem älteren Publikum ein, das auf den Rängen Platz genommen hat. La-Ola-Wellen, Mitklatschen, Mitsingen, Mithüpfen – den charmanten Aufforderungen des Front-Sängers Jo kann keiner widerstehen und so wandert die Leidenschaft von auf und vor der Bühne langsam, aber sicher bis zu den obersten Rängen.

Die echten Fans haben sich richtig gut vorbereitet. Konfetti, Farbpulver wie man es von den zurzeit hyper-hippen Holi-Partys kennt und Wunderkerzen zu Balladen wie „Erster Zug nach Paris“ kommen zum Einsatz. Dafür werden sie mit dem Song „Hey, weißt du eigentlich, dass du für mich perfekt bist“ belohnt, den die Killerpilze zum ersten Mal auf der Bühne spielen.

Die drei Jungs, die sich für ihren Bühnenauftritt  vom Bassisten Benni unterstützen lassen, liefern eine professionelle und sehr sympathische Show. Man merkt, dass ihnen der Auftritt Spaß macht und selbst ein nicht-funktionierendes Kabel kann sie aus der Ruhe bringen. Auch zum Schluss rocken die Killerpilze das Theatron noch einmal so richtig, bevor sie glückliche und müde-getanzte Münchner in die Nacht entlassen.

Ein Wiedersehen gibt es zum großen Jahresabschlusskonzert am 21. Dezember im Backstage in München. Und hoffentlich irgendwann im großen Olympistadion, wo Jo, Mäx und Fabi wahnsinnig gerne mal auftreten würden.

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