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Slut – Alienation

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„Namen sind Schall und Rauch“, sagt man ja bekanntlich im Volksmund – bei der Band Slut hatte ich sofort wieder den eingängigen Titel vom Bundesvision Song Contest 2005 im Kopf – „Why Pourquoi“. Dieser hatte einfach alle Elemente, die gute Musik benötigt und nun etliche Jahre später steht die Indie-Rock-Band immer noch im Licht der Öffentlichkeit und wartet mit ihrem achten Album auf. Getauft wurde das musikalische Werk auf „Alienation“ und stellt eine Art Zusammenfassung der eigenen Geschichte dar, wie Schlagzeuger Matthias Neuburger im Interview erklärt.

En dé­tail werden die Peaks ihrer erfolgreichsten Songs herausgearbeitet und teils neue Facetten wie auf „Next Big Thing“ kommen dabei zum Vorschein. Es ist eine bunte Mischung aus Altbekanntem, sowie Neuem und stellt somit eine solide Grundlage für ein neues Werk nach immerhin vier Jahren Abstinenz dar. Leichte Chill-Out-Atmosphäre und psychedelische Auseinandersetzungen kommen bei dem Stück „Anybody Have A Roadmap?“ auf, während mit „All Show“ eine typisch tragende, langatmige sowie emotionale Seite aufgezeigt wird.

Ein wenig musikalisches Neuland wird einem mit „Embellishment“ zu Gemüte geführt, das mit weiten und spannungsgeladenen Xylophonsounds beeindruckt, um die Spannung schließlich mit ein wenig Charme von TRON zu entladen. Passend zu diesem elektronischen und digitalen Ambiente entführt uns „Remote Controlled“ in diese Welt, das in sich stimmig klingt, aber auch ein wenig Zeit benötigt, damit sich der Hörer komplett darauf einzulassen kann. Für Freunde des Minimalistischen sei einem „Reason“ ans Herz gelegt, welches durch seine Klarheit, seine Sprache und die harmonische Begleitmelodie zu bestechen weiß.

Besonders „Never Say Nothing“ erinnert an alte Zeiten und den Indie-Rock der sie einst ausmachte – in der Masse der Titel betrachtet kommt der Longplayer trotz des Abwechslungsreichtums ein wenig kraftlos und müde daher. Dies ist aber vielleicht auch der Tenor und Zeitgeist einer Alternative-Rock-Band die seit knapp 20 Jahren besteht. Auf insgesamt 15 Titeln, sowie einer knapp 20-minütigen Videodokumentation entführen uns Slut in eine Welt der Retrospektive mit Aussicht auf Zukunftsmusik. Wohin die Reise schlussendlich führen und auch enden wird, kann man erahnen – Oder sich an das Credo von „Anybody Have A Roadmap?“ halten.

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