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Evergreen Terrace – Dead Horses

Evergreen Terrace – Dead Horses – Metalcore in der Simpsons Straße

Es ist schon lange her, dass man etwas von Evergreen Terrace gehört hat – 4 Jahre um genau zu sein – und man glaubte schon fast, dass die aus Jacksonville, Florida stammende Band in der Versenkung verschwunden wäre. Ihr letztes Album „Almost Home“ war ja auch nicht gerade ein Highlight in ihrem Katalog. Nun ist die Band, die sich nach der Straße benannte, in der die Simpsons Familie wohnt, zurück. Mit „Dead Horses “ vollziehen sie nun eine teilweise Rückkehr zum Sound ihrer ersten Alben, kombiniert mit den Melodien der letzteren.

Das Album beginnt mit dem schweren und sehr groovigen „Crows“, aber es dauert es nicht lange, bis die cleanen Vocals von Craig Chaney einsetzen und somit die melodischen Elemente wieder ins Spiel kommen. Eigentlich ist es nichts Ungewöhnliches in der Musik von Evergreen Terrace, das Brachiale mit dem Melodischen zu verbinden. Aber während bei den früheren Alben die Songs sofort zündeten, braucht es auf „Dead Horses“ doch eine Weile. Die ersten drei Tracks des Albums scheinen ein klein bisschen eintönig entlang zu kommen. Aber das täuscht nur auf den ersten Blick, denn die Songs wachsen: Je öfter man sie sich anhört, desto besser werden sie.

Der Über-Song des Album ist ohne Wenn und Aber der Titel-Track „Dead Horses“. Hier wirkt das Ganze von Anfang bis Ende sehr lebendig. Die Melodie dieses Songs lässt einen nicht mehr los und wird mit großer Sicherheit zu einem der Fan-Favoriten auf ihren Konzerten. Beim Track „Mike Myers Never Runs, But He Always Catches Up“ kann sich auch der neue Drummer Brad Moxy beweisen, der diesen Song mit seinem dynamischen Spiel und frenetischer Energie perfektioniert.

Technisch gesehen ist „Dead Horses“ ein kleines Meisterwerk, denn alle beteiligten Musiker beherrschen ihre Instrumente mit äußerster Perfektion. Die Drums hämmern wie verrückt aber präzise, während die Gitarren-Arbeit sehr heavy aber gleichzeitig auch subtil klingt. Gesanglich bilden Craig Chaney und Andrew Carey eine beeindruckende Kombination von Schreien und melodiösem Gesang. Diese beiden Sänger passen einfach perfekt zusammen und auch textlich bringt jeder der beiden seine ganz eigene Note mit.

„Dead Horses“ ist ein durchweg eingängiges Werk der Marke Hardcore trifft auf Melodie. Insgesamt eine solide Angelegenheit für jeden melodischen Hardcore-Fan und Pflicht für jeden Evergreen Terrace Fan, auch für diejenigen, welche die Band schon aufgegeben hatten.

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