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Sierra Kidd – Kopfvilla

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Sierra Kidds Werdegang nahm im Internet seinen Lauf, nachdem der zu dieser Zeit gerade einmal 16-jährige Schüler aus Ostfriesland auf die Videoplattform YouTube einen Song namens „Kopfvilla“ hochlud. Das daraus resultierende Echo war enorm und aller Wahrscheinlichkeit nach selbst für Sierra kaum in Worte zu fassen. Binnen kürzester Zeit verbreitete sich der Clip über Facebook, so dass auch diverse Top 10 Rapper aus Deutschland von dessem Talent wahrlich beeindruckt waren.

Einer dieser Musiker war Raf Camora und er machte daraufhin kurzen Prozess, indem er den jungen Nachwuchs unter seine Fittiche nahm und ihm einen Plattenvertrag anbot. Nur kurze Zeit später erschien ein Feature mit Labelboss Raf Camora auf dessem Erfolgsalbum „Hoch 2“.

Wenige Tage vor Weihnachten veröffentlichte Sierra Kidd dann seine erste reguläre EP mit dem Titel „Kopvilla-EP“, welche acht neue Titel beinhaltet sowie einen Remix seines Untergrundhits. Der plötzliche und zugleich riesige Erfolg lässt sich wahrscheinlich durch das junge Alter, die professionelle Herangehensweise, ein außergewöhnliches Gespür für Musik, Harmonie und Textstärke erklären. Der nun 17-jährige Jungmusiker und Rapper hat ein derartiges Feingefühl und eine Erzählstärke, die ihresgleichen sucht.

Zudem versteht er es, eine Stimmung zu erzeugen, die ihm gut steht und bisher völlig unbekannt war. So mixte er für seinen YouTube-Hit ein Sample von The XX und deren Track „Angels“ zu modernen Drums. Der melancholische Gesang und die gerappten Parts klingen sehr stimmig und professionell und weniger nach einem Jungen, der in seiner Freizeit durch dieses Hobby einen Ausgleich und Selbsttherapie betreibt. Dennoch sind Sierra Kidds Lyrics sehr ehrlich, nicht klischeehaft und aufrichtig – gerade für diese Nachvollziehbarkeit wird ihn die heranwachsende Zielgruppe lieben.

De facto befinden sich leider nur vier neue Lieder auf der EP, da Skits nicht wirklich zählen. So ist der stärkste Titel definitiv „Signal“, das uns die Türen zu seiner Persönlichkeit öffnet und wunderbar simpel unterhalten kann. Ebenfalls bemerkenswert ist die Stimmigkeit seiner Instrumentals, welches besonders bei „Problem“ unangepasst und dennoch hip klingt. Sein erstes mediales Outcoming hat er ebenso hinter sich, nachdem ein bekannter Privatsender Sierra Kidds Identität enthüllte. Ein wenig zu seinem Markenzeichen wurde die Hand vor seinem Gesicht, da er bis zu seiner Enthüllung bis zur Volljährigkeit warten wollte.

Jedenfalls wird noch im ersten Quartal eine weitere Veröffentlichung erwartet und natürlich auch nun mit Spannung die Grundsteinlegung seiner Karriere verfolgt, die ziemlich sicher eine steile werden dürfte – weil er einfach in diese Zeit passt.

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