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Karsu – Confession

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Die 1990 geborene Karsu Dönmez kommt aus den Niederlanden, hat jedoch türkische Wurzeln, die auch auf ihrem Debütalbum „Confession“ hörbar werden. Sie begann als Kind mit sieben Jahren Klavier zu spielen. Dabei versuchte sie sich an klassischer Musik, türkischen Volksliedern und Jazz. Im elterlichen Restaurant in Amsterdam sammelte sie erste Erfahrungen auf der Bühne. Mittlerweile zählt sie das Amsterdamer Concertgebouw, die Carnegie Hall in New York und Jazz Festivals in Rotterdam und Istanbul zu ihren Auftrittsorten. Auch in Brasilien, Großbritannien, Deutschland, Belgien und Indonesien hat sie Live Erfahrungen gesammelt. Zudem war sie zu Gast in einigen Prime Time Talkshows und zählte 2013 zu den Platino Preisträgern.

 Zum Auftakt präsentiert Karsu den Titelsong ihres Debüts, eine erste Kostprobe mit einem coolen vom Vibraphon getragenen Jazz-Song, der mit ihrem feinsinnigen Pianospiel, E-Gitarren-Vibes, einer fein gesponnenen Violine und Karsus emotionaler und kraftvoller Stimme überzeugt. Auf dem in türkischer Sprache vorgetragenen „Gesi Baglari“ – ein Traditional – verknüpft sie ihren Jazz-Pop mit türkischen Folklore-Elementen und Bossa Nova. Gleiches gilt für „Her Seyi Yak“ und „Cok Uzaklarda“. Auf „Play My String“ bringen Trompete und Posaune New-Orleans- und Funk-Klänge ins Spiel. Karsu kann auch die Ballade, hierfür sind „Although“ und „Something On The Rocks“ gute Beispiele.

 Auf „Karsucat“ steht neben Karsus‘ cool umher mäandernden Stimme eine vibrierende Stromgitarre im Zentrum, die wiederholt von flirrenden bis dramatisierenden Streichern flankiert wird, Bass und Drums schleichen auf samtenen Katzenpfoten. Auf „I Might Be“ zeigt Karsu, dass sie auch einige Oktaven nehmen kann, ohne dabei in Manierismen zu verfallen. Zum Abschluss dürfen wir eine kühle „Summer Breeze“ genießen, Karsu entführt uns dabei mit wohltemperiertem Klavier und exquisit-langsamen Phrasierungen, die von Palmen, Kokosnüssen, Gin, Fruchtsaft, Eis und Zitronen erzählen.

 Das bereits in ihrer Heimat erschienene „Confession“ wird nun auch im deutschsprachigen Raum veröffentlicht, so dass Jazz-Pop-Freunde auch hierzulande die elf Songs genießen können. Mit ihrer kraftvoll-schönen Stimme, ihrer exzellent aufspielenden Begleitband und den abwechslungsreichen Songs im Gepäck, dürfte sie eine weitere Zuhörerschaft erschließen.

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