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Liars – Mess – Nahe am Durcheinander

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Die Dance-Punk Band Liars aus Los Angeles bewegt sich mit ihrem neuen Werk „Mess“ noch ein Stück weiter weg von ihren Anfangstagen als auf dem Vorgänger „WIXIW“. Electronica beherrscht nun vollends das Liars Universum. Der Opener „Mask Maker“ setzt den Ton der Platte an, hypnotische Keyboards ebnen den Weg für etwas, das an die frühen New Order erinnert. Mit dem harmonisierenden Gesang kommen sogar Erinnerungen an New Romantics Helden wie zum Beispiel China Crisis oder sogar Japan hoch.

Aber über die gesamte Spielzeit hinweg plätschert „Mess“ meist nur so dahin. Es fehlen konstruktive experimentelle Elemente, um dem Hörer die meist nötige Abwechslung zu bieten. Die Dream-Pop ähnlichen Sequenzen liegen momentan absolut im Trend und vielleicht auch deshalb wollen die Liars nicht ganz darauf verzichten. Blickt man darüber hinaus, lassen sich aber auch ganz wundervolle Arrangements entdecken. wie beispielsweise im Stück „Darkslide“, welches mit seinen meditativen Rhythmen und zarten Synthesizer-Sounds förmlich Bilder in unseren Köpfen projiziert, von langen Zugfahrten durch verlassene Gegenden.

Jedoch fühlt sich die Platte weniger als ein Ganzes an als vielmehr eine Ansammlung verschiedener Songs. Diese können aber nur für einen kurzen Moment das Gefühl der Entspannung und dem Hörer ein kohärentes Gefühl vermitteln. Die erste Single-Auskopplung „Mess On A Mission“ hat schon etwas sehr Verstörendes und irgendwie überwiegt die Kühle doch etwas zu sehr.

Am Ende hinterlassen die Liars uns ein laues Album. Man kann es nicht wirklich als einen Totalausfall bezeichnen aber das Prädikat „gut“ hat es leider auch nicht verdient. Das Ärgerliche ist, dass wir von früheren Alben wissen, dass Liars deutlich bessere Musik erschaffen können als auf diesem Album und man kann nur hoffen, dass sie dies uns in Zukunft auch wieder beweisen werden.

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