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Smoke Fairies – Smoke Fairies – Dialog statt Monolog

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Vorbeihuschende Schatten, nebelige Geister, mystische Gestalten, die einen erschrecken und verwirren können, wenn man spät nachts mit dem Auto unterwegs ist – daran haben die beiden Frauen Jessica Davies und Katherine Blamire gedacht, als sie sich den Namen Smoke Fairies gegeben haben. Der Bandname spiegelt sich auch in ihrer Musik wider, die dem Hörer wie ein Hauch aus einer anderen Welt ins Ohr weht.

Ihr neues selbst betiteltes Album erscheint am 11. April und markiert einen Wendepunkt in der musikalischen Entwicklung der beiden Künstlerinnen. Im Vergleich zu ihren Vorgängerplatten sind auf „Smoke Fairies“ nicht nur mehr Synthies und voller Bluesrock zu hören, sondern Davies und Blamire haben sich vor allem auch stimmlich weiterentwickelt. Während sie vorher ihre Stimmen zu einer Einheit verknüpften, sind sie jetzt deutlich voneinander getrennt. Fast so wie zwei unterschiedliche Charaktere, die sich miteinander unterhalten.

In zwölf Songs kommuniziert, experimentiert und fordert sich das Folk-Duo gegenseitig heraus. Weniger harmonisch als auf ihren bisherigen Platten, aber trotzdem sinnlich und beständig präsentieren sich die beiden Britinnen auf ihrem dritten Studio-Album. Produziert haben Davies und Blamire ihr Album übrigens im Studio von Kristofer Harris, das mitten im Industriegebiet der britischen Grafschaft Kent liegt. In einer Umgebung also, die so völlig gegensätzlich zu der Welt ist, die Smoke Fairies mit ihrer Musik erschaffen.

Innige Freundschaft + Tiefe Krise = Musikalischer Fortschritt

Kennengelernt haben sich Jessica Davies und Katherine Blamire in Chichester in West Sussex, als sie beide noch die Schulbank drücken mussten. Während ihre Klassenkameraden vor allem moderne Musik gehört haben, gefielen Davies und Blamire schon immer klassische Rock-, Folk- und Blues-Titel wesentlich besser. Bald reichte es den beiden Freundinnen nicht mehr, nur gemeinsam Musik zu hören, sonden sie wollten auch zusammen spielen und eigene Musik machen. Sie fingen an, Melodien zu entwickeln, zu experimentieren und gründeten die Band Smoke Fairies.

Nach ihrem Schulabschluss zog es Davies und Blamire zunächst in die große weite Welt. Sie reisten nach New Orleans, entdeckten die Südstaaten der USA und verbrachten ein ganzes Jahr in Vancouver. Sie tourten mit Bryan Ferry und veröffentlichten 2008 ihre erste Single „Living with Ghosts“. So richtig bekannt wurden Smoke Fairies 2009, als sie ihre EP „Frozen Heart“ herausgebracht haben und dann mit Richard Hawley auf Tour gingen.

Mehrere Singles, zwei umjubelte Alben, weltweite Gigs – und dann die Krise. Es war ruhig um Jessica Davies und Katherine Blamire in der letzten Zeit. Die beiden Freundinnen mussten sich und ihre Musik neu finden, definieren, was sie in Zukunft wollen und erwarten und wie es mit ihrer Band weitergehen sollte. Dabei stand auch zur Debatte Smoke Fairies aufzulösen.

Doch die zwei Musikerinnen haben es geschafft, sich zusammenzuraufen, ihre Zweifel zu beseitigen und einen gemeinsamen musikalischen Weg zu beschreiten. Die Schaffens- und Sinnkrise hat das Duo reifen und eine neue musikalische Richtung einschlagen lassen, der man als Hörer gerne folgt. Denn trotz Weiterentwicklung und Veränderung sind Smoke Fairies ihrem ganz eigenen Sound treu geblieben. Auf Tour gehen Smoke Fairies mit ihrem neuen Album leider nur in Großbritannien, Auftritte in Deutschland sind bisher noch nicht geplant.

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