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Die Abgeschiedenheit der Seele – Conor Oberst im Interview

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Conor Oberst (Credit Butch Hogan)

Mittlerweile ließe sich das immense Song-Archiv von Conor Oberst sicherlich ohne Probleme locker zu einem beachtlichen Berg auftürmen, wollte man dem vielschichtigen und bemerkenswerten Werk des smarten Songwriters auf den Leib rücken. Seit seinen musikalischen Anfangstagen überrascht uns der charismatische Sänger fortwährend mit den Ergebnissen seiner musikalischen Projekte, die neben seiner Hauptband Bright Eyes ebenfalls seine kreativen Ausflüge mit der Mystic Valley Band, Monsters of Folk oder auch Desaparecidos umfassen. Doch auch solo gibt es wieder Neues von einem der wohl bedeutungsvollsten und sprachlich versiertesten Musiker der Gegenwart. Auf den Kopf gefallen, ist Conor Oberst auch auf seiner erneuten Solo-Reise mit „Upside Down Mountain“ keineswegs. Für den Perspektivenwechsel und frischen Wind im eigenen Schaffen kommt ihm das umgekrempelte Bild, das sich ihm auf dem Gipfel dieses Berges bietet gerade recht, um davon ausgehend neue Song-Expeditionen zu starten. Wir trafen den wundervoll tiefgründigen und trotz des langen Interview-Tages redseligen Conor Oberst in Berlin und sprachen mit ihm über die Isolation des Geistes, die meditative Reise zum eigenen Ich und das verschlüsselte Wesen seiner Songtexte.

MusikBlog:  Auf deiner Single „Hundreds Of Ways“ klingt das Rezept, den Tag zu überstehen und dessen Herausforderungen zu meistern so simpel. Du sagst, es gibt einhundert mögliche Wege, um das zu schaffen – man muss nur den einen Richtigen für sich finden.  Was war denn deine heimliche Strategie, um den heutigen Marathon-Interview-Tag zu bewältigen?

Conor Oberst: (lacht) Oh ja, es waren wirklich sehr, sehr viele Interviews. Das Allerwichtigste ist, dass man sich stets vor Augen hält, dass es auf jeden Fall immer einen Weg gibt, um durch den Tag zu kommen, egal was dieser mit sich bringt. Das war meine einzige Strategie.

MusikBlog: Wie ist die Aussicht von deinem „Upside Down Mountain“ und was siehst du, wenn du von diesem aus den Blick auf deine Umgebung schweifen lässt?

Conor Oberst: Die Idee hinter dieser Vorstellung des „Upside Down Mountain“ ist, dass ich vor allem Menschen sehe, die insgesamt etwas morbid scheinen und am Ende des Tages immer auf sich selbst gestellt sind. Irgendwo sind wir alle allein. Du wirst beispielsweise dein Leben lang im Inneren deines Geistes sein und ich werde auf ähnliche Weise, aber davon abgegrenzt, in meinem Seelenleben und meiner Psyche verharren. Sobald man sich diesem Zustand bewusst geworden ist und diesen als solchen akzeptiert, findet man auch die Gelegenheiten, trotz der voneinander getrennten Innenwelten eine Verbindung zueinander herzustellen und Zweisamkeit zuzulassen. Wir mögen zwar unserer Geistesgesinnung nach isoliert sein, aber können uns gerade im Beisammensein weniger allein fühlen. Wenn man es genau betrachtet, ist es eine Ironie des Schicksals, dass jeder von uns diese innere Einsamkeit in sich trägt und uns diese Tatsache wiederum alle miteinander verbindet. Genau diese Erkenntnisse sind es, die auch auf „Upside Down Mountain“ fortwährend eine Rolle spielen.

MusikBlog: Hat sich diese Sichtweise erst auf deiner persönlichen Reise mit diesem Album herauskristallisiert bzw. dahingehend verändert – sozusagen vom Basislager ausgehend bis zum Erreichen der Spitze des Upside Down Mountain?

Conor Oberst: Diese Veränderung ist nicht so sehr ein Teil des Albumprozesses, sondern basiert vielmehr auf dem menschlichen Befinden an sich. Ganz allgemein betrachtet, ist es schon ein komischer Zustand, in dem wir uns dauerhaft befinden. Vor allem, weil uns das Leben als solches mit so vielen unbestimmten und diffusen Botschaften konfrontiert, die zu großer Verwirrung führen können. Ich glaube, dass die selbst gewählte Perspektive, die ein jeder von uns einnimmt, eine große Rolle dabei spielt, wie wir mit den Dingen um uns herum umgehen. Man hat schließlich die Wahl, worauf man den eigenen Fokus legt. Ich für meinen Teil habe gelernt, mich so gut es geht auf das Positive in meinem Leben zu konzentrieren. Das hilft mir dabei, effektiv mein Leben zu gestalten und mich als Mensch wahrhaft daran zu beteiligen. Es ist im Vergleich dazu so einfach, sich der Verzweiflung hinzugeben und diese als Ausweg zu wählen, wenn man nicht die Kraft oder den Willen hat, anders mit seinen Problem umzugehen. Es gibt ganz bestimmt bessere Wege und Mittel das eigene Leben zu meistern. Das ist etwas, was ich aus der Arbeit an diesem Album für mich persönlich mitgenommen habe. Ich weiss nicht, ob dieser Fokus auf das Positive der Wahrheit entspricht, aber so lange ich daran glaube, tut er das vielleicht.

MusikBlog: Gleich zu Beginn des Albums beziehst du dich in „Time Forgot“ ansatzweise auf deine geistige Verfassung und verkündest „I’m going to work for my sanity give it everything I’ve got“. Wie geht es dir damit?

Conor Oberst: Ich würde von mir behaupten, dass ich geistig gesehen recht gesund bin, was meine Zurechnungsfähigkeit angeht. Es wird immer gesagt, solange man sich überhaupt noch die Frage stellt, ob man verrückt ist oder nicht, dann ist alles in Ordnung und man muss sich keine Sorgen machen (lacht). Ich habe einen Onkel, der an Schizophrenie leidet. Er hat gute und schlechte Tage, aber hat fast die Hälfte seines Lebens in der Psychiatrie verbracht. Er ist mittlerweile Ende sechzig und lebt mit dieser Geistesstörung. Die Bezeichnung „verrückt“ mag zwar unpassend erscheinen, aber drückt letztendlich doch genau aus, wie es um ihn steht. Das Seltsame an diesem Zustand ist, dass ihm natürlich die meiste Zeit über nicht bewusst ist, dass er unter dieser Krankheit leidet. Da ich mir manchmal Sorgen darüber mache, ob mit mir alles in Ordnung ist, signalisiert mir das immerhin, dass bei mir noch nicht alles verloren ist, was meinen Verstand angeht.

MusikBlog: Wie bewahrst du dir deine geistige Gesundheit in Zeiten, in denen es dir mental gesehen unter Umständen nicht so gut geht und du den angesprochenen Fokus auf das Positive nicht in der Form umsetzen kannst?

Conor Oberst: Wenn ich Gefahr laufe durchzudrehen, dann sind für mich meine Mitmenschen eine große Stütze, die mir dabei helfen, wieder einen klaren Kopf zu bekommen. Besonders meine Familie und meine Freunde sind dabei unerschütterliche Pfeiler, auf die ich mich verlassen kann und deren Wahrhaftigkeit mir viel Kraft gibt.

MusikBlog: Einige Leute schwören in persönlichen Krisenzeiten auch auf spirituelle Hilfe und versuchen, ihre Innenwelt z.B. durch Formen wie Transzendentale Meditation oder ähnliches wieder in Einklang bringen. Hast du so etwas jemals in Betracht gezogen oder gar ausprobiert?

Conor Oberst: Ich habe Transzendentale Meditation noch nicht ausprobiert, aber meditiere tatsächlich seit Jahren regelmäßig. Dafür braucht es auch keine speziellen Mantras, wie das bei TM der Fall ist. Meines Wissens nach gibt es da doch einige Unterschiede zu anderen Meditationsformen. Der Lehrer, der mich spirituell begleitet und mir das Meditieren beigebracht hat, hat mir erklärt, dass es bei TM eher darum geht, damit einen Zustand der Glückseligkeit zu erreichen. Die im Buddhismus angewandte traditionellere Meditationsform, die auch eng mit dem Yoga verbunden ist, soll im Gegensatz dazu vielmehr deine Wahrnehmung stärken und zielt auf dein Bewusstsein ab. Es geht darum, dass du deine Gefühle als solche anerkennst und akzeptierst während du in einem Zustand der Ruhe dasitzt. Selbst wenn negative Gedanken aufkommen, arbeitest du mental daran, diesen nicht nur zu begegnen, sondern ihnen sogar bewusst mit einem Lächeln entgegenzutreten. Sinn der Sache ist, dass man versucht Negatives in seinem Leben nicht zu unterdrücken, aber auch nicht krampfhaft zu jagen. Vielmehr sollst du negative Gedanken an dir vorüberziehen lassen.

MusikBlog: Das ist eine schöne Vorstellung. Fällt es dir leicht, das praktisch umzusetzen?

Conor Oberst: Es gibt zwei Wege, um all das zu erreichen, wenn ich nach meinen Erfahrungen gehe. Zum einen, kannst du dich allein auf deinen Atem konzentrieren und so bewusst zu einem Zustand der Ruhe zurückkehren. Zum anderen, gibt es die Möglichkeit, sich auf die Leere in einem selbst zu konzentrieren, indem man seine Augen schließt und genau dieses gerade vor einem liegende Gefühl bewusst wahrnimmt und zulässt, egal was das sein mag. Ich muss zugeben, dass ich darin nicht so gut bin (lacht).

MusikBlog: Wie und wann hast du das Meditieren für dich entdeckt?

Conor Oberst: Ich bin über meinen Onkel zum Meditieren gekommen. Also nicht derjenige, der an Schizophrenie leidet, sondern ein anderer Onkel (lacht)! Er praktiziert seit über dreißig Jahren Yoga und meditiert. Letztes Jahr wurde er sogar offiziell zum buddhistischen Mönch geweiht. Meine Neugier auf das Meditieren habe ich von ihm und er hat mir sehr viel beigebracht, was das angeht. Über die Jahre hinweg habe ich einige Male Unterricht genommen und dann meine gewonnenen Erkenntnisse zu Hause für mich allein angewandt. Trotzdem ist es nicht so, dass ich intensiv meditiere. Dafür habe ich schon zu oft das Handtuch geworfen! (lacht).

MusikBlog: Aha, du bist also ein Drückeberger!

Conor Oberst: Ja, das bin ich wohl (lacht). Du hast mich ertappt! In den letzten Jahren war ich etwas nachlässig, wenn es um das eigentliche Praktizieren ging. Es fällt mir schwer, mich darauf einzulassen, wenn ich unterwegs bin. Sobald ich zu Hause bin, versuche ich aber schon zwei Mal in der Woche zu meditieren und dann auch das volle Programm zu durchlaufen. Wenn ich auf Tour bin, meditiere ich zwar ab und zu, aber bin dann meist nicht so ungestört und kann nicht diese Verbindung von Yoga und Meditation ausüben. Die Sonnengrüße und die verschiedenen Meditationsübungen sind schon sehr intensiv. Mein Onkel hat mittlerweile sein eigenes Studio, in dem auch spezielle Seile an der Decke angebracht sind, damit man bestimmte Bewegungsabläufe kopfüber ausführen kann.

MusikBlog: Upside-Down-Yoga mit Conor? Klingt nach der perfekten Vorbereitung für die Arbeit an „Upside Down Mountain“…

Conor Oberst: Ja, ich habe das in der Vergangenheit öfter ausprobiert. In den ersten paar Sekunden, in denen ich kopfüber über dem Boden schwebe, fühle ich mich immer etwas unwohl und es steigt ein leichtes Gefühl von Übelkeit in mir hoch, aber es ist erstaunlich, wie schnell sich dein Körper daran gewöhnt. Plötzlich schlägt die eben noch gefühlte Übelkeit in Wohlbefinden um und nach gerade einmal dreißig Sekunden ist alles gut. Ausserdem soll sich diese Übung ausgesprochen positiv auf das Innere deines Körpers auswirken und damit die Lymphe und vieles mehr schützen. Es ist fast so, als ob man seinen Körper ein wenig austricksen würde und ihm auf eher untypische Art und Weise somit Dinge zurückgibt, die man ihm auf normalem Weg entzieht. Yoga hilft einem dabei das eigene System gründlich zu reinigen und auch die vielen Botschaften, die man mit sich herumträgt zu entschlüsseln.

MusikBlog: Du scheinst sehr davon angetan zu sein. Hast du die Stufe der inneren Ausgeglichenheit demnach schon erklommen?

Conor Oberst: Ich würde nicht so weit gehen, mich als vollkommen ausgeglichen zu bezeichnen, aber ich bin dennoch an einem Punkt angelangt, an dem ich definitiv eine sehr positive persönliche Bilanz ziehen kann, was meine Erfahrung mit all dem betrifft. Das Ausmaß des individuellen Erfolgs und die damit verbundene Wirksamkeit dieser Übungen hängt auch viel davon ab, welche Yoga- oder Mediationsform man wählt bzw. was für einen Lehrer man hat. Nicht jeder erzielt dieselben Resultate und kann sich auf gleiche Weise auf bestimmte Dinge einlassen. Dazu gibt es auch viel zu viele verschiedene Strömungen und jeder geht diesen Prozess anders an.

MusikBlog: Hat sich deine Auffassung von deiner eigenen Person im Laufe dieses Selbstfindungsprozesses gewandelt oder steckt in „Upside Down Mountain“ immer noch genau derselbe Conor von damals?

Conor Oberst: Nein, ich denke schon, dass es das Leben zweifelsohne mit sich bringt, dass man sich neuen Realitäten stellen muss und diese einen Menschen formen – mit der Hilfe von Meditation oder ohne. Ich hoffe sehr, dass ich mich auch weiterhin kontinuierlich darauf einlassen kann Neues kennenzulernen und mich dank dieser Erfahrungen auf persönlicher Ebene dementsprechend in der Lage bin mich weiterentwickeln. Meine Selbstwahrnehmung hat sich im Laufe der Zeit auf jeden Fall gewandelt. Ich beschäftige mich gedanklich nicht allzu intensiv damit und analysiere ständig die Fortschritte meiner Selbsterkenntnis, aber ich habe trotzdem den Eindruck mich Stück für Stück immer weiter zu verwirklichen.

MusikBlog: Sprachlich gesehen wirkt vieles auf den neuen Songs ein bisschen weniger abstrakt und verschlüsselt. Das poetisch-tiefgründige Reich, das du dir mit deinen Texten schaffst, scheint auf „Upside Down Mountain“ in Bezug auf die Bildhaftigkeit klarer zu sein. Hattest du während des Songwritings dieses Mal einen einfacheren Zugang zu deinen Emotionen oder täuscht dieser Eindruck?

Conor Oberst: Danke, das ist eine großartige Frage. So gut, dass ich mal kurz darüber nachdenken muss…(Conor genehmigt sich eine kleine Denkpause). Wenn ich auf die Arbeit am neuen Album zurückblicke, war es wohl eher eine bewusst stilistische Entscheidung, obwohl deine Vermutung durchaus berechtigt ist und logisch erscheint. Auf der letzten Bright Eyes Platte „The People’s Key“ habe ich sprachlich gesehen sehr viel Wert darauf gelegt, die enthaltenen Botschaften so verschlüsselt wie nur möglich zu gestalten. Ich bin überrascht und erfreut, dass du genau die Bezeichnung „verschlüsselt“ in deiner Frage verwendet hast, denn es ist genau der Begriff, den ich immer verwende, wenn ich über meine Texte spreche! Ich wollte auf „The People’s Key“ am liebsten alles dreifach verschlüsseln und den Song wirklich Schicht für Schicht bis zum Maximum kodieren. Einfach aus dem Grund, um die Hörer fast schon dazu zu zwingen richtig hinhören zu müssen. Besonders, weil ich den Eindruck hatte, zu diesem Zeitpunkt musikalisch so nah wie noch niemals zuvor in meiner Karriere am Radio-Pop und damit offen zugänglich zu sein. Um das auszugleichen, habe ich mir vorgenommen, es für den Hörer inhaltlich und sprachlich umso schwerer zu machen, an die Songtexte heranzukommen. Ich hatte Angst, dass die Leute sonst schnell die Nase von all den poppigen Hooks und den einprägsamen Melodien voll haben könnten.

MusikBlog: Und nun stellst du dieses Konzept auf den Kopf und lockst den Hörer ganz ungeniert und um einiges direkter in deine Nähe.

Conor Oberst: Absolut. Bei „Upside Down Mountain“ ist genau das Gegenteil der Fall und ich hatte die Vorstellung, die Songtexte bewusst weniger komplex zu gestalten. Als ich anfing, Songs für dieses Album zu schreiben, war das wie eine Gegenreaktion auf das, was „The People’s Key“ ausgemacht hat. Die neuen Stücke sollten ihrer Perspektive nach weniger introvertiert und mehr dem Charakter eines Gesprächs nachempfunden sein, das man vielleicht mit einem Freund führt. Ich bin froh, dass du das Ergebnis als einfacher zugänglich empfindest, denn das war meine Absicht. Dennoch basiert diese Tatsache nicht zwingend darauf, dass ich selbst einen leichteren Zugang zu meinen Emotionen hatte. Die Songs auf „The People’s Key“ sind für mich künstlerisch betrachtet nicht weniger persönlich oder gar emotional. Ich wollte in dieser Phase gefühlsmäßig nur von einem fremden Standpunkt aus agieren und die Songs so strukturieren, dass man am Ende wohl so etwas wie eine Dekodierungsmaschine braucht, um die wahren Emotionen dahinter aufzudecken (lacht).

Dieses Mal bin ich eher direkt an die Sache herangegangen, was mein Songwriting angeht. Das wiederum wird dann oftmals gleich wieder als ein großes Bekenntnis meinerseits angesehen und als eine Art Beichte in Songform dargestellt. Dabei versuche ich, in meinen Songs keinesfalls irgendein Geständnis abzulegen oder mich zu bestimmten Dinge zu bekennen. Schon gar nicht, was meine Person angeht. Ich möchte, dass meine Songs ausserhalb des lyrischen Ichs existieren können und nicht unmittelbar mit mir als Songwriter verknüpft sind. Sie sollen unabhänging davon ihren Weg gehen. Ich hoffe sehr, dass das der Fall ist.

MusikBlog: Vielen Dank für das Interview.

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