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Newmen – Rush Hush – Ein Debüt der Extra-Klasse

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Newmen ist eine neue deutsche Band, die jetzt mit „Rush Hush“ ihr Debüt veröffentlichen. Ihre großen Vorbilder und musikalische Einflüsse sind Velvet Underground, Sonic Youth und die New Wave Musik der 80er Jahre, wie sie uns auch im Interview sagten. Immer mehr Bands geben heutzutage diese Bands als Vorbilder an, vielleicht ist es hip oder angesagt, immer wieder zu erwähnen, wie cool Velvet Undergound oder Sonic Youth doch waren. Die Rohheit und den Pioniergeist dieser musikalischen Größen geben jedoch die wenigstens Band in ihrer Musik wider, dafür ist die Produktion heute auf einem viel zu hohen Level, vor allem wenn man ein breiteres Publikum ansprechen will.

Auch Newmen gehen nicht so roh zu Werke wie die oben genannten Vorbilder, aber deren Geist schwebt doch mit in ihrer Musik. Die Produktion ist sauber und der Sound der Band erinnert einen eher an die New Wave Bewegung der 80er. Diese scheint im Moment eine Art Renaissance zu feiern, man siehe White Lies. Und genau in diese Richtung gehen Newmen dann auch, obwohl die theatralischen und pompösen Momente von den White Lies in nicht so großem Maße vorhanden sind.

Newmen klingen wie ein Hybrid aus Phoenix, New Order und Blackmail. Der instrumental sowie elektronisch gehaltene Opener „Runaway“ gleitet nahtlos in den zweiten Track „Monica“ über. Der Anfang des Songs erinnert einen sofort an Phoenix, nur ist er ein wenig düsterer. Im Mittelteil kommen dann Basslinien zum Einsatz, die auch von Peter Hook (Ex-New Order/Joy Division) stammen könnten. Der Chorus des Liedes ist repetitiv, bohrt sich aber sofort ins Hirn rein und bleibt da auch hängen. Ein Ohrwurm der Extra-Klasse, wie man ihn nicht aller Tage hört.

Dass Newmen aber auch einen Gang zurückschalten können, beweisen sie mit „Lips“. Hier geht es schon gemächlicher zur Sache. Obwohl man feststellen muss, dass auch bei den ruhigeren Songs immer eine gewisse Energie und Kraft vorhanden ist. Dazwischen gibt es wieder instrumental elektronisch angehauchte Spielereien wie „No Name“. Diese bilden dann den Übergang zu rhythmischeren Stücken wie „Peace Of Dawn“. Dass Newmen nicht immer viele und große Wörter brauchen, beweisen sie uns dann beim Abschlusstrack „Sunhouse“. Hier wird noch einmal alles vorgetragen, was „Rush Hush“ so stark macht und zwar Eingängigkeit.

Man merkt schon, dass Newmen mit „Rush Hush“ nicht einfach mal so auf die Schnelle ein Debüt aufgenommen haben. Dafür sind die Lieder einfach zu durchdacht. Hier sind Tüftler am Werk und Musiker, die ihre Instrumente perfekt beherrschen. Die Produktion ist zeitgemäß, kommt aber nie steril rüber. Zu solch einem Debüt kam nur sagen : Respekt!

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