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Olli Banjo – Live im Lux, Hannover

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Mit „Dynamit“ hat sich Olli Banjo fulminant zurückgemeldet. Klar, dass er nun auch auf Tour geht, um seine neuen Songs live zu performen.

Auch in Hannover machte er Halt. Um genauer zu sein im Lux, einem kleinen Club im Szenebezirk Linden. Der war schnell gefüllt und schon beim Support-Act KnG war eine beachtlich große Menge vor der Bühne zu verorten. Eine halbe Stunde gab der Nachwuchs-MC Vollgas und überraschte dabei mit einer seriösen Gelassenheit, die man bei einem Newcomer nicht unbedingt vermuten würde. Mit „Chicken Over Bitches“ gelang es ihm sogar, das gesamte Publikum zum Mitgrölen zu bewegen.

Bald darauf fand sich ein Schlagzeuger auf der Bühne ein und kündigte damit das Erscheinen des Hauptacts an. Ein Live-Drummer – das ist bei Rapkonzerten dieser Tage nicht mehr selbstverständlich. Leider, denn ein Musiker erzeugt doch immer noch mehr Energie als ein MacBook.

Gleich zu Beginn brachte Banjo ein paar der größten Hits seines aktuellen Albums, zum Beispiel „Träumer“, einen der eingängigsten Songs auf „Dynamit“. Auch „Ecstasy“, „Ich hoffe der Papst glaubt an Gott“ und „Uzi“ wurden präsentiert, wobei sich Banjo bei letzterem beinahe gerührt ob der Begeisterung der Zuschauer zeigte. Jede Aktion wurde vom gesamten Club mitgemacht, egal, ob man wild herumspringen oder sich hinsetzen sollte. Teilweise fielen im Gemenge ein paar Fans auf die Bühne, die jedoch sogleich von der Band oder anderen Hilfsbereiten zurück auf die Beine gebracht wurden.

Höhepunkte waren sicherlich Klassiker wie „Deine Sprache“ oder „Scheiße und pervers“, wobei sich die Anhänger nicht nur bei diesen Songs als textsicher erwiesen.

Dass „Dynamit“ gut anzukommen scheint, war offenkundig. Nach dem Ende des Sets war Olli Banjo quasi gezwungen eine Zugabe zu spielen, da er kaum von der Bühne kam, so dicht war das Gedränge. Natürlich tat er das aber gerne. „Mädchen aus den Slums“ hatte er sich schließlich für die Encore aufgehoben. Doch auch danach hatte das Lux noch nicht genug, sodass es eine weitere Zugabe gab, bei der „Ich hoffe der Papst glaubt an Gott“ ein zweites Mal gespielt wurde.

So familiär kann ein Konzert sein. Obwohl das Publikum vergleichsweise klein war, war die Energie doch deutlich spürbar und die Grenze zwischen Bühne und Zuschauerraum schien teilweise zu verschwimmen.

Greifbar und bodenständig zeigte sich Olli Banjo. Das nennt man real geblieben.

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