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AC/DC und Kraftwerk sind sich sehr ähnlich – Trans Am im Interview

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Trans Am hat nichts mit Radio zu tun, im Sinne von FM oder AM, und auch nichts mit der englischen Zeitrechnung in a.m. und p.m., sagt Sebastian Thompson. Er sitzt hinter dem Schlagzeug bei Trans AM, was in Wirklichkeit für „Trans American“ steht. Am liebsten mit nacktem Oberkörper und einer dicken Kette um den Hals. Seit fast einem Viertel-Jahrhundert macht er das, zusammen mit Nathan Means und Philip Manley. Zur Veröffentlichung ihres neuen Albums „Volume X“ hat Sebastian Thomson mit MusikBlog gesprochen.

MusikBlog: Sebastian, wie würdest du dich selbst beschreiben?

Sebastian: Ich beschreibe mich nicht selbst. Das ist wie bei diesen Leuten, die komische Profile auf Dating-Seiten erstellen. Und die Mädchen schreiben dann: (macht eine Mädchenstimme nach) „Ich bin wirklich klug und witzig und süß“. Bei so was schalt ich ab. Daher lasse ich mich lieber von anderen Leuten beschreiben.

MusikBlog: Und was sagen die?

Sebastian: Großartig, sehr talentiert, intelligent, sexy (lacht).

MusikBlog: Euer Sound ist schon ein bisschen verrückt, mal klingt er wie Heavy-Metal, mal eher elektronisch.

Sebastian: Wir haben schon immer verschiedene Musikrichtungen zusammengemischt. Wir machen das aber nicht, um kompliziert oder anspruchsvoll zu wirken, sondern einfach weil wir all diese Musikrichtungen mögen. Was uns von anderen Bands unterscheidet ist, dass wir die Zusammenhänge zwischen den verschiedenen Stilen erkennen und aus ihnen schöpfen. Manchmal ist das verrückt, aber es gibt immer Gemeinsamkeiten, auch zwischen Heavy-Metal und Elektro-Sounds. Ich finde zum Beispiel, dass sich Bands wie AC/DC und Kraftwerk sehr ähnlich sind. Das klingt jetzt vielleicht komisch, aber beide machen eine relativ simple Musik und sind nur durch die Details ihres Genres festgelegt. Aber man könnte jederzeit einen AC/DC-Song nehmen, eine Drum-Machine drunter legen und schon hat man den Groove für einen Kraftwerk-Song.

MusikBlog: Habt ihr eine Botschaft in eurer Musik?

Sebastian: Es gab Zeiten, in denen hatten wir eine oder sogar mehrere. Viele Songs haben ja einen Text und sagen damit natürlich auch was aus. Aber ganz generell ist die größere Botschaft bei Trans Am eine andere: Musik ist heute entweder intellektuell, anspruchsvoll und experimentell oder sie macht Spaß, also Unterhaltungsmusik. Wir sagen aber: Warum geht nicht beides? Warum kann Musik nicht intelligent sein und gleichzeitig gut tanzbar?

MusikBlog: Wenn du alleine über den Sound von Trans Am bestimmen könntest, was würdest du ändern?

Sebastian: Innerhalb einer Band ist es für mich wichtig, zu akzeptieren, dass da zwei andere Typen sind, die sich miteinbringen und mitbestimmen, wie die Musik kling. Das liegt in der Natur der Sache. Daher kann ich nur sagen, ich bin sehr zufrieden mit der Band.

MusikBlog: Ich kenne jemanden, der euer neues Album nicht mag. Wie kann ich ihn trotzdem davon überzeugen, dass er mit mir zu eurem Konzert geht?

Sebastian: Live sind wir vollkommen anders als auf der Platte. Wir sind energiegeladener, lauter und ein bisschen mehr außer Kontrolle. Unsere Show ist schon aufregend und wir sehen alle ziemlich gut aus.

MusikBlog: Neben der Musik: Was sind die Dinge, die du zur Zeit am meisten genießt?

Sebastian: Ich liebe den Strand und ich komme gerade vom Strand auf dieser wunderschönen Insel Ocracoke Inlet an der Küste von North Carolina. Ich liebe es in der Sonne zu liegen, zu schwimmen und Surfen zu gehen.

MusikBlog: Wenn du für einen Tag Präsident der USA sein könntest, was würdest du ändern?

Sebastian: Als Erstes würde ich ein besseres Gesundheitssystem einführen. Als Zweites würde ich einen Mindestlohn festlegen. Ich würde die Steuerrate wieder zurückdrehen zu der Zeit vor Bush – da haben die Leute mehr Steuern zahlen müssen. Ich würde die Steuern am Aktienmarkt erhöhen. Ich würde die Ausgaben für Militär senken, mehr Geld in Bildung und die Infrastruktur investieren, ich würde Alkohol auf der Straße erlauben und die Drogenpolitik lockern.

MusikBlog: Das ist ja schon fast ein ganzes Wahlprogramm.

Sebastian: Ja, ich wäre ganz schön beschäftigt als Politiker.

MusikBlog: Vielen Dank für das Interview.

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