Generic selectors
Exact matches only
Search in title
Search in content
Search in posts
Search in pages

Für diese Website registrieren

fünfzehn + elf =

Mit der Registrierung stimmst du den MusikBlog Nutzungsbedingungen zu.

Bitte gib deine E-Mail-Adresse hier ein. Du bekommst eine E-Mail zugesandt, mit deren Hilfe du ein neues Passwort erstellen kannst.

Entdecke neue Musik

Empfiehl deinen Freunden neue Alben oder Konzerte deiner Lieblingskünstler, erstelle deine persönlichen Album-Charts oder gewinne Konzertkarten und mehr bei unseren Gewinnspielen.

Bei uns schreibt jeder mit – Kongos im Interview

Registriere dich, um es deinen Charts hinzuzufügen oder deinen Freunden zu empfehlen.

Südafrika – USA – Europa. Das Album „Lunatic“ von Kongos hat seit 2011 zweimal den Atlantik überquert. Nach einem erfolgreichen Karrierestart in den US-Charts wollen die vier Brüder Dylan, Daniel, Jesse und Johnny Kongos jetzt auch den deutschen Musikmarkt erobern. Sie machen abwechslungsreichen Folk-Rock-Sound mit eingängigen Melodien. Zur Veröffentlichung von „Lunatic“ hat MusikBlog mit dem Gitarristen und Sänger Daniel Kongos gesprochen.

MusikBlog: Beim ersten Hinhören fiel mir sofort das Akkordeon in eurem Sound auf. Das ist nicht unbedingt typisch für eine Band aus Südafrika oder irre ich mich?

Daniel: Das Akkordeon ist auf der ganzen Welt verbreitet. Es gehört zur deutschen Volksmusik genauso wie zu jeder erdenklichen traditionellen Musik auf der Welt – von Pakistan über Polen bis Südamerika. Es ist auch in der südafrikanischen Musik sehr verbreitet und es ist natürlich ein traditionelles Folk-Instrument. Wir sind nur durch Zufall auf das Akkordeon gestoßen, als wir ein Solo für einen Track aufnehmen wollten und kein Instrument so klang, wie wir es uns vorstellten. Wir haben die Gitarre ausprobiert, das Keyboard und die Orgel. Erst mit dem Akkordeon klang es dann gut. Und nachdem wir es bei dem einen Song eingebaut hatten, haben wir gemerkt, wie sehr wir es mögen und benutzen es seitdem immer öfter.

MusikBlog: Wie hat jeder von euch vier Brüdern seine Rolle in der Band gefunden?

Daniel: Wir haben einfach die Instrumente gespielt, die uns gefallen haben. Dylan und ich haben schon immer Spaß an der Gitarre gefunden. Jesse liebte schon immer Schlaginstrumente und Johnny war schon immer ein guter Keyboardspieler. So hat sich das ganz natürlich ergeben.

MusikBlog: Wie würdest du euren Sound definieren?

Daniel: Ein Moderator eines Radiosenders in Südafrika hat unsere Musik mal als „Jungle-Rock“ beschrieben, das finde ich eine ganz witzige Bezeichnung. Im Grunde mischen wir Rock- und Alternative-Musik mit Folk. Das Besondere ist, dass jeder von uns vieren an der Musik mitschreibt und jeder das auf seine eigene Art macht. So wurden die Songs auf „Lunatic“ sehr unterschiedlich und das Album sehr abwechslungsreich. Das mögen wir, weil wir uns nicht auf einen bestimmten Sound beschränken müssen.

MusikBlog: „Lunatic“ ist eine Neuveröffentlichung des Albums, das bereits 2011 in Südafrika erschien. Wurde irgend etwas verändert?

Daniel: Nicht viel. Wir haben die Track-Liste ein bisschen verändert, aber es sind dieselben Songs. Zwischenzeitlich haben wir sie mal neu gemastert, weil wir nicht ganz zufrieden waren mit dem ursprünglichen Mastering.

MusikBlog: Wie war die Arbeit im Studio, als ihr das Album aufgenommen habt?

Daniel: Die Arbeit an „Lunatic“ war ziemlich ungewöhnlich. Wir haben ja alles selbst gemacht. Jesse hat gemischt und gemastert und produziert haben wir alle zusammen. Das war ein Prozess, der sich ganz schön lang hingezogen hat und bei dem wir sehr viel gelernt haben. Erst wollten wir gar kein Album machen. Als dann ein paar Singles in Südafrika erfolgreich wurden, haben wir uns dazu entschieden eine Platte draus zu machen.

MusikBlog: Es ist nicht immer leicht, als Band bekannt zu werden. Ihr habt es 2011 in Südafrika geschafft und dieses Jahr noch einmal in den USA. In welchem Land war es leichter Fuß zu fassen?

Daniel: In Südafrika, was vor allem daran liegt, dass das Radio dort anders funktioniert. In den USA verändert sich das Radioprogramm nur sehr langsam. Südafrika hat eine große lokale Radiostation, so ähnlich wie BBC1 in Großbritannien. Hier konnten wir unseren Sound schnell im ganzen Land verbreiten. Die USA ist ein viel größeres Land und da dauert eine Tournee natürlich auch viel länger. Wir finden aber, dass unsere Musik überall ein sehr ähnliches Publikum anzieht. Wir sprechen Menschen mit unterschiedlichem Alter an und es sind meistens sehr offene Menschen. Schließlich müssen sie ja auch ein Akkordeon in der Rockmusik mögen.

MusikBlog: Wenn euer Sound überall funktioniert, warum dürfen wir ihn in Deutschland dann erst jetzt hören?

Daniel: Jetzt, da es gut läuft in den Staaten, haben wir mehr Möglichkeiten auch in anderen Ländern rauszukommen. Im Oktober haben wir ja eine Tour mit One Republic. Und so eine Tour ist natürlich eine super Vorwand, sich in einem Land zu promoten.

MusikBlog: Vielen Dank für das Interview.

Registriere dich, um es deinen Charts hinzuzufügen oder deinen Freunden zu empfehlen.