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Expendables 3 – Blöder Ärger mit Piraten

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In dieser Woche startet das neue Baller-Spekakel mit der vereinten Mucki-Power von (tief Atem holen) Sylvester Stallone, Jason Statham, Arnold Schwarzenegger, Mel Gibson, Dolph Lundgren, Wesley Snipes, Harrison Ford und ein paar Zerquetschten in den deutschen Kinos. Auf dem Papier klang alles so schön: Action-Haudegen von Anno Tobak plus ein paar frische Hüpfer mischen gemeinsam die Leinwand auf. Maues Drehbuch – gemach. Aber auf der Haben-Seite: Fettes Casting (selbst wenn viele Stars nur kurz Hallo sagen) plus Nostalgie-Faktor. Irgendwie hat es bei den ersten beiden Filmen besucher-technisch hingehauen. Internationaler Markt sei Dank.

Doch beim dritten Streich läuft es in den USA super unrund. Und das, obwohl Obermacker Sly Stallone extra weniger Film-Blut vergossen hat. Schließlich sollte „Expendables 3“ ein massentaugliches Pop-Event für (nahezu) die ganze Familie werden.

Der Knackpunkt: Drei Wochen vor dem US-Start machte eine hochwertige Raubkopie von „Expendables 3“ im Netz die Runde. Mehr als zwei Millionen illegale Downloads. Und plötzlich bricht das Start-Wochenende um geschätzte zehn Millionen Dollar ein. Verflixte Piraten! Erst ruinieren sie die Musik-Industrie. Und jetzt tanzen sie „Rambo“ persönlich auf der Nase rum.

Sicherlich: In der Vergangenheit gab es auch schon Filme, die trotz „geleakter“ Raubkopien noch gut abkassierten. Und das, obschon sie nicht so dolle waren  – „X-Men Origins: Wolverine“ ick hör dir trapsen!

Marketing-Experte Professor Michael D. Smith zu Variety: „It could be related to the quality. “Expendables 3” was a DVD quality leak. “Wolverine” was unfinished. That could be the difference.“

Die „Expendables“-Produktionsfirma Lionsgate hat jedenfalls einstweilige Verfügungen gegen diverse Torrent-Sites und Share-Hoster eingeleitet. Damit geht der Fall weit über die Film-Industrie hinaus.

Smith: „Studios are not idiots. They want to make money. If pre-release piracy helped with that, they would cheerfully leak their films. But they know it hurts box office. “

Langfristig – und das ist keine neue Erkenntnis – ist Piraterie eh mies.

Smith: „If piracy becomes more and more popular, studios are going to stop making some types of films, and that’s bad for all of us. It’s not only the fat cat studio chiefs you’re hurting. It’s you the consumer.“

Quelle: Variety

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