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Chakuza – EXIT – Tür auf für extravaganten Hip-Hop

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Es ist eine Geschichte von Erfolg und Enttäuschung – Chakuza, bürgerlich Peter Pangerl, hat schon vieles mitgemacht, vieles erlebt und ist jetzt nun mit seiner neuen Platte „EXIT“ zurück. Auf einem neuen Kurs Richtung Erfolg und Glück setzt der Österreicher sich durch und lässt nun auch die letzten Kritiker links liegen. Der Battle-Rapper aus dem ländlichen Linz schaffte es vom einen auf den anderen Tag in den Berliner Großstadtdschungel. Vom Kellerstudio auf die großen Bühnen. Tür auf. Eine Welt, die in faszinierte, aber ihn dennoch veränderte.

Mit seinem eigenen Produzententeam Beatlefield produzierte Chakuza in fünf Jahren etliche Erfolgsalben. Darunter schafften es gleich drei eigene Platten in die Top 10 der deutschen Charts. Nach dem Vertragsende beim Berliner Plattenlabel Ersguterjunge, stand Chakuza vor der schweren Aufgabe, seinen Fans zu erklären, wer er wirklich ist und wer er wirklich sein will. Mit seiner letzten Platte „Magnolia“ gab er die Erklärung, die Antwort auf alle so oft gestellten Fragen. Das, im März 2013 veröffentlichte, Album half ihm dabei sich neu zu entdecken und zu entwickeln. Genau wie der deutsche Hip-Hop, hatte auch Chakuza sich verändert. „Magnolia“ war ein Album voller Kopfzerbrechen und Verlust, ein dunkles Hip-Hop Album, welches Chakuza endlich von seiner wahren Seite zeigte.

Nach kurzer Pause ging es dann an die nächste Platte. Wie soll ich anfangen? Was soll daraus entstehen? Fragen, die der gute Chakuza sich stellte und keine Antworten darauf fand. Doch lange ließ die Hilfe nicht auf sich warten. Max Wählen, sein eigener Tour-Manager, bot ihm seine Hilfe an. Der Indie-Rocker Max ist Teil von In Vallis – einem Künstlerkollektiv aus Malern, Künstlern und Musikern, das in Holland, 80 Kilometer entfernt von Köln, gemeinsam in einem Haus in der ländlichen Einöde lebt. Schnell war klar, dass die nächste Reise nach Holland geht. Chakuza verbrachte eine Woche im Künstlerhaus in der Natur, ohne Internet und mit schlechtem Handy-Empfang. Beim zweiten Aufenthalt entstand dann der Track „Dunkel-Hell“ – ein Song zwischen Hoffnung und Hass. Innerhalb weniger Wochen entstand das gesamte Album „EXIT“. Auch Video-Ideen, Fotos, Inhalte, Cover-Artwork und Titel waren schnell gefunden.

„Exit“ ist kein Beat-Sammelsurium, wie wir es von anderen Rap und Hip-Hop Platten kennen. Vielmehr ist es ein Gesamtwerk mit rotem Faden, ein melancholisch-raues Album mit wunderbaren Lyrics. Mit RAF Camora holt Chakuza das einzige Rap-Feature auf seine Scheibe. Jonathan Walter und Maxim, zwei weitere Gäste der Platte, passen perfekt in die besondere Textur von „EXIT“. Intro des Albums ist der Track „Tür auf“, ein melodischer Eingang in die vertraute Welt von Peter Pangerl. Titel wie „Licht aus“, „Drehscheibe“ oder „Regenbogenmaschine“ basieren auf einer Mixtur von Indie-Rock und Hip-Hop. Eine Mixtur, mit der sich Chakuza sichtlich wohlfühlt. Mit „Tür Zu“ verabschiedet sich Chakuza auf seiner Platte. Keine der Songs basieren auf den altbekannten Hip-Hop Beats. Vielmehr unterscheidet sich jeder Song auf besondere Art und Weise.

Ein bisschen Melancholie, Hip-Hop und ein Künstlerkollektiv aus Holland und es entsteht „EXIT“. Chakuza selbst sagte:“Ich kann mit fröhlicher Musik überhaupt nichts anfangen. Ich brauche diese Melancholie, dieses Traurige – es muss nur immer genug Energie haben.“. „EXIT“ ist eine Platte, die keinerlei Stress, Lärm , Rap-Battles oder Gebrüll braucht, um groß zu sein. Zur Veröffentlichung seines neuen Albums verschlägt es Chakuza nach Bayern auf einen Gutshof mit mehreren Häusern, Pferden, eigenem Brunnen, Bach und Wald. Tür zu.

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