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Ich wollte eigentlich Wrestler werden – Catfish And The Bottlemen im Interview

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Ein australischer Straßenkünstler hat den Sänger und Songwriter Van McCann zum Bandnamen „Catfish & The Bottlemen“ inspiriert. Von seiner Heimat Down Under kam er in die britische Stadt Llandudno, wo sich die Band gründete. Zusammen mit Johnny Bond, Benji Blakeway und Robert Hall veröffentlichte McCann dieses Jahr die Erfolgssingle „Kathleen“. Jetzt steht das Album „The Balcony“ an. MusikBlog hat sich dazu mit Van McCann unterhalten.

MusikBlog: Stell dir vor, du googlest deinen Namen in zwanzig Jahren – Was wirst du über dich lesen?

Van: Keine Ahnung, da werde ich 42 sein. Vielleicht hat sich die Band bis dahin aufgespaltet. Die anderen machen weiter mit Bondy, unserem Gitarristen, und ich starte eine Solo-Karriere.

MusikBlog: Hast du den Plan, ganz groß rauszukommen?

Van: Ich will so groß rauskommen, wie es nur geht. Dabei will ich aber weiterhin gute Musik machen. Die Musik hat mir eine Chance gegeben, die ich ohne meine Leute in der Band nie gehabt hätte. Das alles hat mein Leben aufregend gemacht und mit viel Hoffnung gefüllt.

MusikBlog: Wolltest du schon immer Musik machen und eine Band gründen?

Van: Eigentlich wollte ich immer ein WWF-Wrestler werden.

MusikBlog: Warum bist du doch Musiker geworden?

Van: Ich mag es nicht so gerne, wenn man mich in den Schwitzkasten nimmt.

MusikBlog: Wie war die Arbeit an eurem Album?

Van: Die war gut und schnell. Wir haben es in dreieinhalb Wochen gemacht. Ich mag diese Studiosituation nicht, in der man alles immer wieder machen kann, bis es perfekt ist. Also haben wir gesagt, wir nehmen das Album schnell auf, spielen live und nehmen am besten den ersten Take.

MusikBlog: Hattet ihr euren Sound von Anfang an so geplant, wie er jetzt auf dem Album klingt?

Van: Nein, wir haben einfach nur Songs geschrieben. Der Sound kam dann einfach irgendwie. Wir haben ihn nicht wirklich geplant. Aber wir haben hart gearbeitet und wollten die Größten und Besten sein. Das ist alles.

MusikBlog: Bist du zufrieden mit dem Sound auf eurem Album?

Van: Die Produktion ist mir nicht so wichtig. Die Songs sind da, ich singe sie und ich liebe es, sie zu spielen. Aber es ist mir eigentlich egal, wie sie auf dem Album klingen. „Cocoon“, „Kathleen“ und „Homesick“ sind die wichtigsten Lieder für mich. „Homesick“, weil es der erste Song war, den wir raus gebracht haben. Mit „Kathleen“ hatten wir unseren Durchbruch und „Cocoon“ ist mein bester Text – er spricht die Leute an.

MusikBlog: Wie entstehen eure Songs?

Van: Ich schreibe einen Song. Das dauert ungefähr fünf Minuten. Dann arbeiten wir ihn aus und am Ende des Tages ist er fertig.

MusikBlog: Du brauchst nur fünf Minuten für einen Song?

Van: Ich habe einfach ein Gefühl und das kommt raus. Ich setze mich nie mit der Gitarre hin und schreibe einen Song. Es kommt einfach. Das passiert ganz schnell und ich spiele es einfach.

MusikBlog: Und du überarbeitest die Texte später gar nicht?

Van: Nein, ich schreibe die Songs nicht auf, bis ich bereit bin, sie im Studio aufzunehmen. Das ist bei all unseren Songs so. An den Songs ändert sich danach auch nicht mehr viel. Wenn wir sie mit der Band bearbeiten, kommen noch ein paar Details dazu, Background-Vocals und sowas, aber das war’s dann auch schon.

MusikBlog: Zurück in die Zukunft: Existiert euer größter Hit in den nächsten zwanzig Jahren schon heute?

Van: Ich glaube „Cocoon“ könnte einer dieser Songs sein. Aber ich glaube, der größte Hit kommt erst noch.

MusikBlog: Vielen Dank für das Interview.

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