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Catfish And The Bottlemen – The Balcony

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Indie-Rock 2014? Geht das noch? Eine berechtigte Frage im Jahr als Pete Doherty und Carl Barat The Libertines wiederaufleben ließen und vor 65.000 Zuschauern im Londoner Hyde Park ein Live-Konzert gaben. The Strokes waren nie weg, ebenso die Arctic Monkeys, die mittlerweile mit Glam- und Stoner-Rock-Elementen arbeiten, während Franz Ferdinand nach einem Disco-Electro-Rock-Ausflug zu ihren Indie-Wurzeln zurückkehrten. So weit zu den Dinos des Indie-Rock, einige Etagen tiefer mühen und tummeln sich immer wieder neue Bands, mal mehr, mal weniger erfolgreich.

Aus Wales unternehmen nun Catfish & The Bottlemen einen Versuch, um die Indie-Rock-Liga neu aufzumischen mit ihrem Debütalbum „The Balcony“, dem bereits mehrere Singles vorausgingen. Mit jenen 45ern im Gepäck waren und sind sie bei großen europäischen Festivals wie Latitude, Reading & Leeds, Kendal Calling, Ibiza Rocks und einigen anderen zugegen. Die Singles sind nun auch auf dem Erstling zu finden, schnöde Zweitverwertung für den einen, für den ausschließlichen Albumhörer genau das Richtige.

Im Mittelpunkt der Waliser steht Sänger und Gitarrist Van McCann, die Lead-Gitarre spielt Billy Bibby. Für die Rhythmen sind Bassist Benji Blakeway und Schlagzeuger Bob Hall zuständig. Mit „Homesick“ und „Kathleen“ eröffnen sie energetisch, bringen geballte Power mit Melodien und Hooklines. „Cocoon“ und „Fallout“ beginnen etwas verhaltener, weisen Richtung BritPop, um nach hinten raus wieder kräftig los zu rocken. Mit diesen vier Titeln ist die Geschichte von „The Balcony“ weitestgehend erzählt, wobei das semi-akustische „Hourglass“ nicht unterschlagen werden soll.

Im Prinzip ist „The Balcony“ ein gutes Indie-Rock-Album, dem handwerklich und im Songwriting nichts vorzuwerfen ist. Auch Sänger McCann hat eine gut ins Ohr gehende Stimme, der jedoch das Unverwechselbare eines Pete Doherty abgeht. Was der Band fehlt, ist Originalität, die beispielsweise Franz Ferdinand an den Tag legen. Ob die Experimentierfreude der Strokes oder die Weiterentwicklung der Arctic Monkeys in ihnen schlummert, wird die Zukunft weisen. Geht also Indie-Rock 2014 noch? Ja, aber bitte auf die originelle und besondere Art.

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