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Cristobal And The Sea – Disquiet (Credit: Elliott Arndt)

Cristobal And The Sea – Disquiet – Höllenschlund ahoi!

Monty Python: „Nobody expects the Spanish Inquisition!“

Ach, Mediterana plus X ! Du schöner, extra für diesen Artikel erfundener Länderverbund. Bestehend aus Spanien, Frankreich, Portugal plus Grossbritanien (X). Heimat der Cristobal-Crew (Wir berichteten.) Alles Wissen um dieses sagenumwobene Fabelreich schenkte uns der große Klassiker der Weltliteratur „Asterix“ von René Goscinny und Albert Uderzo.  Dank „Asterix“ kennen wir das mediterrane Temperament. Die leidenschaftlichen Hispanier: „Ay, ay, ay, ich bin ja so unglücklich!“. Die reizbaren Korsen: „“Du hast meine Schwester angesprochen. Ich mag es nicht, dass man meine Schwester anspricht.“ Die höflichen Briten mit der ulkigen Satzstellung: „Es ist. Ist es nicht?“ Werfen wir heute einen Blick in den portugiesischen Teil von Mediterana. Voliá:

Was lernen wir von Cristobal?

1) Hallo Portugal! Die Linernotes zum Clip klären auf:  „Disquiet“ bezieht sich auf „Das Buch der Unruhe“. Die wichtigste Schwarte des portugiesischen Dichers und Denkers Fernando Pessoa: „Die Zukunft ist ein Nebel, der uns einhüllt, und kaum erkennen wir das Morgen, schmeckt es nach dem Heute.“

2) Paganismus olé! „Disquiet“ erzählt in niedlichem Laientheater-Bildern ein amtlich überliefertes Episödchen aus dem bewegtem Leben des Herrn Pessoa. Fernando hilft seinem okkulten Duzbruder Aleister Crowley (Achtung – Evil-Alarm!) dessen Selbstmord am „Boca Do Inferno“ („Höllenschlund“) in Dinosaurierspuckweite von Lissabon vorzutäuschen. Oha! Sehr schön: Der Schlund im Clip ist eine elefantenbabygroße „Rocky Horror Picture Show“-Schnute, in die Meister Crowley den Verdufti macht. Fernando Pessoa: „Das Leben ist, was wir aus ihm machen. Die Reisen sind die Reisenden.“

3) Doch – oh Schreck! Filmemacher Elliott Arndt twistet die Story. Im Clip macht Meister Crowley tatsächlich den Abgang und wird als kleine Prinzessin wiedergeboren. Hoppla! Im wirklichen Leben sprach Fernando Pessoa dem Alkohol stark zu, rauchte gern und starb an den Folgen einer Leberzirrhose. Aus dem „Buch der Unruhe“: „Der Schöpfer des Spiegels hat die menschliche Seele vergiftet.“ RoboCop hatte Recht: „Keine Macht den Drogen!“ Johann Wolfgang von Goethe: „Euch ist bekannt was wir bedürfen, wir wollen starke Getränke schlürfen.“ Volksmund: „Die Welt ist ein Irrenhaus und hier ist die Zentrale.“

Monty Python: „Jeder macht mal Fehler, also Schwamm drüber! Lasst uns nicht darüber streiten, wer eventuell wen umgebracht haben könnte!“

Kommentare

  1. […] Do What We Want” ist nix anderes als das dustere Firmen-Motto vom guten alten Gruselmeister Aleister Crowley: “Tu was Du willst soll sein das ganze Gesetz!” Konfuzius aber sagt: “Sage mir, […]

  2. […] Im Marschgepäck das Profi-Bilderstürmers: Amtliche Kettensägen und flotte Fireflash-Action. Fernando Pessoa im “Buch der Unruhe”: “Denken heißt zerstören.” Oldie but goldie: Das […]

  3. […] 6) Schönheits-OPs. Geißel der Menschheit? Thukydides: “Schönheit liegt im Auge des Betrachters.” Sprichwort: “Schöne Weiber kochen nicht gern.” Höllenschlund ahoi: Cristobal And The Sea. […]

  4. […] Homies rotzfrech durch den Kiez und macht auf dicke Buxe. Ganz so, als ob der miese Möpp zuviel Aleister Crowley geschmökert hätte. Von wegen: “Tu was Du willst, soll sein das ganze Gesetz!” Wir vom […]

  5. […] Homies rotzfrech durch den Kiez und macht auf dicke Buxe. Ganz so, als ob der miese Möpp zuviel Aleister Crowley geschmökert hätte. Von wegen: “Tu was Du willst, soll sein das ganze Gesetz!” Wir vom […]

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