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Ich will kein verbitterter, alter Mann werden – José González im Interview

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Manche Dinge brauchen keinen lauten, extrovertierten Rahmen, um gehört, verstanden und liebgewonnen zu werden. José González ist einer dieser Künstler der Gegenwart, der das subtile Wesen seiner Songs nicht unnötig mit Soundschicht um Soundschicht verbauen müssen, um sich für das Publikum interessanter zu machen. Stattdessen entstehen aufflackernde bisweilen scheue Songs, die sich weder aufdrängen noch unscheinbar oder gar langweilig wirken.

Der schwedische Singer-Songwriter skizzierte bereits auf seinen ersten beiden Solo-Alben ein Bild von einem Künstler, der sich behutsam und reflektiert verschiedensten Themenkomplexen nähert, um diese mit melodischen Farbtupfern zu umkreisen. Mit dem Resultat, dass nach acht Jahren Wartezeit auf ein neues Werk, einmal von González Rolle als Junip-Kopf abgesehen, mit „Vestiges & Claws“ die Empfindsamkeit ausdrucksstark und auf leisen Pfoten daherkommt. Ganz die Ruhe selbst und den nächsten Witz schon auf der Zunge sprachen wir mit José González über Zivilisationsängste, die Weiten des Alls und den Bruch mit alten Traditionen.

MusikBlog: „Take a moment to reflect where we’re going“ – wie oft folgst du selbst dieser Zeile aus deinem neuen Song „Leaf Off / The Cave“?

José González: Das versuche ich so oft wie möglich zu machen, wenn ich ehrlich bin. Es ist etwas, das mir großen Spaß macht. Vor allem, da es so viele qualifizierte Menschen gibt, die sich genau über dieses Thema Gedanken machen. Wir leben nun einmal in einer Zeit, in der sich viele Dinge teilweise so schnell verändern und nehmen diese als selbstverständlich hin. Allein schon die Tatsache, dass wir alle im Normalfall viel länger leben als damals oder uns im Zusammenhang mit der technischen Entwicklung andauernd an neue Geräte gewöhnen. Ich höre gerne Leuten zu, die über die Zukunft reden und sich wirklich mit ihr auseinandersetzen. Gleichzeitig muss man vorsichtig sein, denn es gibt so viele Fehlinformationen und Missverständnisse, die mit dem Blick nach vorne und den damit einhergehenden Möglichkeiten verbunden sind. Wir alle sollten uns diese Frage ab und zu als menschliche Individuen stellen.

MusikBlog: Reflektierst du über solche Zustände lieber alleine für dich oder mit Hilfe von Erkenntnissen, die dir neue Wege aufweisen?

José González: Meistens sind viele langweilige Statistiken Teil meiner Reflektion (lacht). Ich versuche dann, für mich herauszufinden, was davon der Wahrheit entspricht. Dabei versinke ich aber nicht allzu tief in den ganzen Horror-Visionen, die einem da manchmal aufgezeigt werden. Ich bleibe schließlich auch nur ein Mensch, der Kekse ist, Kaffee trinkt und Gitarre spielt.

MusikBlog: Es fällt dir also nicht schwer, trotz deinem Verlangen über die Zukunft zu philosophieren, in dieser Hinsicht auch einmal ganz unbeschwert zu sein?

José González: Ich muss gestehen, dass mir das leider nur zum Teil gelingt. Ich mache mir oft Sorgen und bin schon sehr in der Realität verankert, auch wenn ich sie manchmal lieber ausblenden würde. Wenn ich mir mit meiner Freundin zusammen einen Film ausleihen gehe, dann bin ich immer derjenige, der einen Film mit großen Realitätsbezug auswählt. Das kann eine Doku sein oder so etwas wie „Contagion“, in dem es um den Ausbruch einer tödlichen Krankheit geht. So ein Typ bin ich. Vielleicht hat das aber auch einfach mit meiner Vergangenheit zu tun, was mein Interesse an Viren angeht. Schließlich habe ich Biochemie studiert. Wenn ich auf Reisen bin, mache ich mir da schon so meine Gedanken, was mögliche Risiken angeht. Es gibt aber auch Katastrophen ganz anderer Art, die mich beschäftigen. In Schweden gibt es zum Beispiel eine nationalistische Partei, die so um die 12 Prozent der Stimmen bekommt, die mir Sorgen bereitet.

MusikBlog: Gibt es neben all dem auch ganz persönliche Ängste, die dich ab und zu packen?

José González: Ja, die gibt es zweifelsohne. Ich habe Angst, dass mir nicht genügend Zeit bleibt, all die Dinge zu tun, die ich gerne machen würde. Ich will auf keinen Fall ein verbitterter, alter Mann werden, der irgendwann zurück auf sein Leben blickt und sich wünscht, noch ganz viele Dinge gemacht zu haben. Ausserdem mache ich mir ständig Sorgen, nicht genug Zeit mit meiner Familie und meinen Freunden zu verbringen.

MusikBlog: Das sind zumindest Ängste, die du als Individuum beeinflussen kannst, sobald sie erst einmal in dein Bewusstsein vorgedrungen sind.

José González: Da hast du Recht. Am besten ist es, man schreibt sich solche Dinge auf, die einen beschäftigen und hält sie sich ab und zu vor Augen, um an ihnen zu arbeiten. Es ist gar nicht so verkehrt, sich manche Sachen mit Hilfe von Worten visuell ins Gedächtnis zu rufen.

MusikBlog: Auf deinem neuen Album „Vestiges & Claws“ sprichst du an vielen Stellen in deinen Texten große Themen an, die im Zusammenhang mit der Menschheit oder auch der Zivilisation stehen. Wie viele Fragezeichen in deinem Kopf sind durch diese Betrachtungen größer geworden oder gar verschwunden?

José González: Viele der von mir angesprochenen Themen sind aus einem Zustand der Frustration heraus in meinen Texten zur Sprache gekommen. Es gibt hinsichtlich der Menschheit einiges, das mich sehr wütend macht. Darüber zu schreiben, bedeutet für mich, dass ich mich all diesen Fragezeichen stelle. Dabei geht es mir aber nicht so sehr darum, eine Antwort darauf zu bekommen. Vieles, was ich auf dem neuen Album anspreche, tue ich in einer Art Fragestellung, aber dabei handelt es sich eher um rhetorische Fragen. Die Diskussion in meinem Kopf läuft also eher auf dieser Grundlage ab. Wenn ich an wirklich große und wichtige Themenkomplexe denke, die mich beschäftigen, dann ist alles, was mit dem Bewusstsein zu tun hat, sehr interessant für mich.

MusikBlog: Ein geradezu unerschöpfliches Gebiet, oder?

José González: Ja, das ist es wirklich. Vielleicht gefällt es mir deswegen so gut. Ich finde es unheimlich spannend, mich diesem Thema zu widmen. Die Menschheit versucht schließlich ständig zu verstehen, was es damit auf sich hat. Natürlich gibt es auch in all den Bewusstseinstheorien Tendenzen, die zu halbwegs klaren Erkenntnissen führen, aber gleichzeitig ist und bleibt es ein Themengebiet mit vielen unbestimmten Aspekten, denen wir uns wohl nur bis zu einem gewissen Grad oder niemals nähern werden.

MusikBlog: Hast du dich thematisch auf den neuen Songs auch Inhalten genähert, vor denen du dich in der Vergangenheit lieber verschlossen hast?

José González: Ganz sicher sogar. Schon auf „In Our Nature“ habe ich das ganz bewusst gemacht. Das betrifft vor allem philosophische Leitgedanken, die immer wieder meinen Weg kreuzten. Es ist mittlerweile einfacher für mich geworden, meine persönlichen Emotionen nach außen zu tragen und mich mit ihnen zu beschäftigen. Ein Song wie „Open Book“ auf der neuen Platte ist der beste Beweis dafür. Ich fühle mich manchmal schon etwas alt mit meinen 36 Jahren und kann ein paar Dinge aussprechen, ohne dabei zusammenzuzucken. Wenn ich Songs wie diesen singe, sehe ich die 20-jährige Version meiner selbst und kann mit etwas Abstand auf jene Person blicken. Ich komme immer mehr an den Punkt, mit meiner Vergangenheit und damit mit mir als Menschen ins Reine zu kommen.

MusikBlog: Was auch sinnvoll ist. Wie oft scheuen sich Menschen genau davor und warten darauf, dass sich ihre Probleme verflüchtigen oder mit dem Tod in Luft auflösen. Du hebst dir diese Aufgabe demnach nicht für das Jenseits auf. Glaubst du an ein Leben nach dem Tod?

José González: Nein, ich glaube nicht daran, obwohl es ein paar Songs auf dem Album gibt, die sich zumindest ansatzweise damit beschäftigen. Oder Dingen wie dem Karma. Das Jenseits ist für mich so etwas wie eine Wunschvorstellung und nicht mehr. Sich auszumalen, nicht in dieser Realität zu existieren, sondern in einem Kontext wie dem Jenseits, treibt mir gleich Falten auf die Stirn (lacht). Wann auch immer jemand dieses Thema anspricht, wird mir ganz bange. Für mich ist es so offensichtlich, dass solche Stichworte wie Karma und die Hölle zwei gesellschaftliche Wege sind, um mit der eigentlichen Realität umzugehen und diese für sich einzuordnen. Vieles davon hat für mich aber auch mit Verdrängung zu tun. Gerade der Begriff der Hölle ist doch ein wirksames Mittel, um bewusst bestimmte Prozesse im gesellschaftlichen Leben zu unterbinden. Erwachsene erwähnen das Wort viel zu gerne, um Kinder davon abzuhalten dummes Zeug zu machen. Natürlich kann ich nicht mit Sicherheit sagen, dass Himmel und Hölle nicht existieren, aber für mich klingt es immer sehr arrogant, wenn Leute felsenfest davon überzeugt sind.

MusikBlog: Sind diese Themen für dich als Künstler nur in lyrischer Hinsicht relevant oder haben sie auch eine Auswirkung auf die musikalische Ebene?

José González: Das ist eine interessante Frage. Ich schätze, dass beide Ebenen relativ separat voneinander von mir betrachtet werden. Normalerweise sind es schon die Texte, die mir dabei helfen sollen, ein bestimmtes Gefühl besser zum Ausdruck zu bringen und die Musik orientiert sich nicht allzu sehr am lyrischen Inhalt. Oftmals ist es gerade der Kontrast zwischen beiden, der mich fasziniert. So ein Thema wie das Jenseits, über das wir gerade sprachen, ist zum Beispiel so ein abstraktes Konzept, dass es schwierig wäre, dieses musikalisch zu übersetzen. Zumindest würde es mir schwerfallen einen passenden Beat dafür zu finden.

MusikBlog: Wie abstrakt oder real hast du die Arbeit an „Vestiges & Claws“ empfunden, was die Verarbeitung deiner Emotionen darauf angeht?

José González: Es war weniger abstrakt als gewöhnlich, wenn ich so darüber nachdenke. Meine zwei Soloalben und auch die beiden Junip Platten waren da viel eher von einem Gefühl der Frustration geprägt als das bei „Vestiges & Claws“ der Fall ist. Und von Deadlines! Ich hätte all diese Alben „Frustration & Deadlines Part 1“ usw. nennen sollen. Aber einmal im Ernst, dieses Mal hat sich die Entstehung und der gesamte Prozess nicht wie eine Achterbahnfahrt für mich angefühlt. Ich habe viel Wert darauf gelegt, mich während dieser Zeit nicht nur auf das Album zu konzentrieren, sondern mir selbst mehr Raum zu geben. Also war ich viel joggen und meine wöchentliche Routine war insgesamt sehr angenehm. Emotional gesehen, war ich auch sehr stabil.

MusikBlog: Stabilität statt Frustration – war das eine große Umstellung für dich oder ein Zustand, dem du dich nur allzu gerne hingegeben hast?

José González: Ich fand es großartig! Es war eine große Erleichterung, dieses Mal weniger Reibungen ausgesetzt zu sein. Ich dachte mir ein paar Mal – na endlich! Jetzt kann ich mich also mit gutem Gewissen alt fühlen und langweilige Musik machen! (lacht)

MusikBlog: Im Video zu „Every Age“ zoomt sich der Zuschauer im Einklang mit der Musik aus dem Geschehen auf der Erde heraus und erreicht physisch immer höhere Sphären. Reizt dich persönlich diese Losgelöstheit und das All?

José González: Der Weltraum ist zwar beeindruckend, aber hat mich noch nie im besonderen Maße gereizt. Ich war eher wenig daran interessiert, zu verstehen, wie Supernovas zustande kommen oder habe mich für die Wirkung von schwarzen Löchern begeistert. Ich kann mich aber mit dem Gedanken anfreunden, die Erde, was ihre Existenz angeht, als diesen kleinen Ort inmitten eines großen Universums anzusehen. Es holt dich schnell auf den Boden der Tatsachen zurück, wenn man sich das einmal bewusst macht. Wir sind eben vergleichsweise nur ein kleiner Punkt, der vermutlich viel unbedeutender ist als wir das gerne immer behaupten. Ich bin also definitiv kein Kosmos-Geek (lacht).

MusikBlog: Und das sagt ein Mann der Wissenschaft…

José González: Ich weiss, das klingt vielleicht seltsam, weil ich mich für die biochemischen Prozesse begeistern kann, aber ich werde wohl nie das Universum mit der gleichen Leidenschaft betrachten. Vor allem, weil es so vieles in sich birgt, auf das ich keinerlei Einfluss habe. Ob uns ein Komet jetzt trifft oder nicht, was kann ich da schon groß gegen machen? Ich bewundere aber all die Wissenschaftler, die sich darum kümmern, dass solch eine Katastrophe verhindert wird. Da jubele ich dann gerne mit und applaudiere den hellen Köpfen (lacht).

MusikBlog: Und wenn jemand, wie Baumgartner, aus dem All heraus auf die Erde runterspringt, kannst du so etwas nachvollziehen?

José González: Ganz ehrlich, solche Aktionen finde ich einfach nur dumm. Dann stimme ich lieber dafür, dass wir Roboter ins All schicken, die uns vor herumfliegenden Kometen beschützen. Wenn jemand dagegen auf so eine waghalsige Art und Weise einfach nur sein Leben riskiert, bitteschön. Da sitze ich dann nicht vor dem Fernseher und werde hysterisch vor Begeisterung.

MusikBlog: Für viele Musiker besteht ein gewisser Reiz darin, ihre Musik hinaus ins All zu senden. Wäre das etwas für dich?

José González: Das klingt für mich vor allem nach einer Menge Spaß. Mir gefällt die Idee, dass wir ausnahmsweise mal keinen Müll hinaus in das Universum schicken, sondern Musik sich wellenartig ausbreitet. Allein die Geschwindigkeit, in der das geschieht, ist beeindruckend. Wer weiss schon, ob es nicht irgendwo noch mehr intelligentes Leben gibt, das diese Signale empfangen kann? Ein paar hundert oder tausend Lichtjahre entfernt, kann vielleicht jemand etwas mit dieser Musik anfangen. Das ist ein amüsanter Gedanke. Was meine Songs betrifft, habe ich allerdings noch nie darüber nachgedacht, sie durchs All zu jagen.

MusikBlog: Was würdest du zu deinen irdischen Freuden zählen?

José González: Musik. Essen. Und Sex natürlich. Ich mag es auch, in Clubs zu gehen und Musik in voller Lautstärke zu hören, denn das verleitet mich immer dazu, zu tanzen. Es gibt einige Dinge, die ich als reines Vergnügen empfinde. Ich versuche so gut es geht, Nützliches mit Schönem zu verbinden. Wenn ich also im Wald joggen gehe, dann höre ich mir immer Audio-Mitschnitte von Vorlesungen an. Zu Hause fühle ich mich meist zu abgelenkt, um den Worten und Inhalten meine volle Aufmerksamkeit zu schenken. So renne ich eine Stunde lang durch die Natur und gönne mir eine Pause von meiner Arbeit. Ich habe mich mittlerweile schon richtig daran gewöhnt und genieße es, beim Joggen einer so ruhigen Stimme zuzuhören.

MusikBlog: Hast du dir auf diese Art und Weise schon immer gerne Wissen angeeignet?

José González: Ich mache das schon eine ganze Weile. Ungefähr seit zehn Jahren. Anfangs habe ich solchen Vorlesungen noch gelauscht, als ich mich auf den Weg zum Studio gemacht habe. Jetzt mache ich das nur noch beim Joggen.

MusikBlog: Du hast kürzlich ein Arthur Russel Cover von „This Is How We Walk On The Moon“ aufgenommen. Was bedeutet dir sein Werk?

José González: Ich habe seine Musik vor vielen Jahren durch Jens Lekman kennengelernt, wofür ich ihm sehr dankbar bin. Einen Aspekt, den ich immer besonders interessant fand, war sein Aufnahmestil. Alles klang immer fast schon ein wenig wie ein Demo. Es stellte sich heraus, dass sein Freund Tom Lee fast alle meine Shows in New York gesehen hatte. Er kontaktierte mich einfach und wir trafen uns, um über die Idee eines Covers zu sprechen, weil er in mir einige stilistische Ähnlichkeiten entdeckte. Ich glaube, das hat etwas mit meiner Art zu singen zu tun. Es klingt immer ein bisschen so, als würde meine Stimme halb im Rachen steckenbleiben.

MusikBlog: Kannst du dich in Sachen Songwriting auch mit seiner Angewohnheit identifizieren, Unmengen an Songs einfach nicht fertigzustellen?

José González: Definitiv! Manchmal fällt es mir schwer, die entstandenen Songskizzen aus Jam-Sessions fertig zu formen. Dafür braucht es schon sehr viel Geduld und Hingabe. Ich glaube, viele Musiker kämpfen damit, ihre musikalischen Gedanken zu Ende zu führen.

MusikBlog: Auf „Vestiges & Claws“ sind zum ersten Mal keine Cover-Versionen zu hören. Hast du noch mit anderen Traditionen gebrochen, wenn du an den Entstehungsprozess der Platte zurückdenkst?

José González: Auf den letzten beiden Alben habe ich immer alles alleine eingespielt und war vollkommen zufrieden mit der Tatsache, keine Hilfe in Anspruch zu nehmen. Dieses Mal gab es aber ein paar Songs, die mehr von mir forderten, also ließ ich mir helfen. Statt einer gab es zwei bis drei Gitarren und viel mehr Vocals-Spuren. Ich war quasi mein eigener kleiner Chor und ließ bis zu acht Stimmen parallel laufen. Es gab aber auch ein paar Grenzen, die ich mir selbst auferlegt habe. Zum Beispiel wollte ich auf dem neuen Album keine Streicher verwenden. Wir haben nur bei Songs welche aufgenommen, die als B-Seite erscheinen werden. (lacht)

MusikBlog: Vielen Dank für das Interview.

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