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Nick Cave & Warren Ellis – Loin Des Hommes (Far From Men) – Original Soundtrack

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Die große MusikBlog-Soundtrack-Analyse (MuBloSouA)

Was passiert?

Nick Cave und Bad Seeds-/Grinderman-Kollege Warren Ellis fabrizieren gemeinsam die Musik zum preisgekrönten Historien-Drama „Loin Des Hommes“ des französischen Filmemachers David Oelhoffen. „Den Menschen so fern“ basiert auf einer Kurzgeschichte von Albert Camus („Die Pest“, „Der Mensch in der Revolte“).

Algerien 1954. Zur Zeit der Revolution. Ein Französischlehrer und Ex-Soldat schlägt sich im eisigen Winter gemeinsam mit einem Bauern ins Gebirge. Dem Bauern wird vorgeworfen, ein Dissident und Mörder zu sein. Er soll hingerichtet werden, Verfolgt von Polizei und Dorfbewohnern muss der Lehrer sich entscheiden, auf welcher Seite des Freiheitskampfs er steht.

In den Hauptrollen Viggo Mortensen (siehe Film-Foto) und Reda Kateb (siehe Internet Movie Data Base). Der Film läuft ab Juli in bundesdeutschen Kinos und hat letztes Jahr unter anderen den Goldenen Löwen beim Festival in Venedig abgestaubt.

Wie passiert’s?

Elegant und verhalten minimalistisch. Stimmen murren, Streicher surren. Es flimmert, zittert und zerrt. Ein kathartisches Kammerspiel, basierend auf Violinen-Loops von Warren Ellis. In seiner dräunenden, meditativen Wirkung vergleichbar mit Caves und Ellis knorken Soundtrack-Kollaborationen  zu „The Road“ und „The Proposition“.

Warum passiert’s?

Nick Cave: „Very often a tension can happen between music and picture that is about chance and a kind of unknowingness that can be really amazing.Just by putting together two things that were created in isolation, music and film, suddenly something quite magical can happen.“

Wohin geht die Reise?

Albert Camus: „Mir wurde klar, dass ich das Gleichgewicht des Tages zerstört hatte, die außergewöhnliche Stille eines Strandes, an dem ich glücklich gewesen war. Da habe ich noch viermal auf einen leblosen Körper geschossen, in den die Kugeln eindrangen, ohne dass man es ihm ansah. Und es war wie vier kurze Schläge, mit denen ich an das Tor des Unglücks hämmerte.“

Was gehört ins Köfferchen?

Flinte, Korn und die Taschenbuchausgabe von Hanah Arendts „The Human Condition“.

Führende Waschmaschinenhersteller sind der Meinung:

Jean-Paul Sartre: „Ein Fest der Freude. Leider wird dabei zu wenig gelacht.“

 

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