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Sharon Van Etten – I Don’t Want To Let You Down – Tiefgründig und berührend

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Wer die Lebensgeschichte von Sharon Van Etten kennt, der weiß, dass es die Songwriterin aus New York nicht immer leicht hatte. Da war dieser Ex-Freund, der Sharon jegliches musikalisches Talent absprach. Sie sei viel zu emotional, musste sie sich sagen lassen. Sharon war gefangen. Ihr Freund verbot ihr sogar, öffentlich aufzutreten. Nach der Trennung kam der Whiskey. Anders ging es nicht. Doch Sharon biss sich durch.

Heute ist alles anders. Sharon Van Etten gehört mittlerweile zu den begehrtesten Indie-Songwriterinnen – gerade wegen ihrer emotionalen Ader. Vier Alben hat die Amerikanerin bisher veröffentlicht. Ihr letztes („Are We There„) klang versöhnlicher denn je.

Dieser Tage dürfen sich Fans der Sängerin über einen weiteren Studio-Meilenstein ihrer Heldin freuen. Einziger Wermutstropfen: Es ist „nur“ eine EP geworden. Sprich: Nach fünf Songs ist die neuerliche Reise ins Innerste der Protagonistin bereits beendet. Der Frust währt aber nicht lange. Es gibt ja eine Repeat-Taste. Und die kommt nicht zur Ruhe; denn was die zartbesaitete Bardin hier mal wieder abliefert, schreit förmlich nach einer Dauerschleife.

Schon allein der im Tom Petty-Gewand hin und her schunkelnde Titeltrack lässt Freunde urbaner Singer/Songwriter-Klänge begeistert in die Hände klatschen. Tiefgründig und aufwühlend präsentiert sich Sharon Van Etten inmitten einer simpel strukturierten Melange aus Country, Folk und Rock.

Mit „Just Like Blood“ geht es dann ans Eingemachte. Das Tempo wird gedrosselt, die Instrumentierung reduziert und vorne am Mikrofon lässt die Sängerin ihren Gefühlen freien Lauf. Mit leichten Orgel-Schwaden im Background lädt Sharon Van Etten zum großen Gefühlskino. Auch die beiden anschließenden Songs „Always Fall Apart“ und „Pay My Debts“ ersticken jedweden Anflug von Hektik und Unruhe bereits im Keim. Mit markanten Piano-Themen und pointierten Bass-Einwürfen schafft Sharon Van Etten eine dichte, fast schon beklemmende Atmosphäre.

Die nicht minder berührend vorgetragene Live-Version des Songs „Tell Me“ markiert letztlich das i-Tüpfelchen auf einer zwar kurzweiligen aber dennoch beeindruckend intensiven Klang-Rundfahrt durch den Gefühlshafen einer Sängerin mit Wiedererkennungswert. Beide Daumen hoch!

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