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Baio – The Names – Aus alt mach neu

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Seit knapp zehn Jahren zupft Chris Baio nun schon den Vampire Weekend-Bass. Während dieser Zeit konzentrierte sich der New Yorker aber nicht nur ausschließlich auf seine Homeband. Die Phasen zwischen Albumproduktionen und flächendeckenden Tourneen nutzte der Bassist, um sein eigenes Ding durchzuziehen. Nach zwei EP-Vorfühlern („Mira“, „Sunburn“) geht es nun ans Eingemachte, denn unter dem Titel „The Names“ veröffentlicht Chris Baio dieser Tage sein Solo-Debütalbum.

Komplett in Eigenregie aus der Taufe gehoben, versucht sich der Urheber hörbar an einer Melange aus allem, was ihn bis zu seinem Vampire Weekend-Einstieg musikalisch inspiriert hat. Bereits zu Beginn hüpfen und tanzen große Pop-Heroen vor dem geistigen Auge des Hörers auf und ab. Ihre Namen: Bryan Ferry, David Bowie und Dave Gahan. Mit pulsierenden Synthieflächen, glasklaren Vocals und treibenden Beats geht es schnurstracks zurück in die Vergangenheit.

Von einem reinen Nostalgie-Produkt ist „The Names“ aber meilenweit entfernt. Trotz unzähliger 80s-Pop-Referenzen klopfen Songs wie die mit pointierten Karibik-Vibes angereicherte Depeche Mode-Hommage „The Names“, der trippelnde Spaßmacher „Sister Of Pearl“ oder das eingängige, von einer tiefen Bassdrum angetriebene „Endless Rhythm“ immer wieder mit Vehemenz gegen die Tore der Moderne.

Auch Vampire Weekend-Fans nicken hin und wieder anerkennend mit dem Kopf. So ganz kann sich Chris Baio dann doch nicht von seinem musikalischen Hauptspielplatz trennen. Muss er aber auch nicht. Solange die Mixtur stimmt, und der Gute aus dem Ganzen etwas Neues ins Licht tragen kann, wird ihm wohl keiner einen Strick daraus drehen.

Mit „The Names“ gelingt dem Alleinunterhalter aus Übersee ein über weite Strecken beeindruckender Einstieg ins Solo-Projekt-Business. Ähnlich motivierte Kollegen, denen ebenfalls ein Brückenschlag zwischen Alt und Neu vorschwebt, sollten hier definitiv mal ein Ohr riskieren. Chapeau!

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