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Enno Bunger – Flüssiges Glück – Neue Wege

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Als ehemaliger Barpianist, Freund melancholischer Untertöne und talentierter Folkbarde hat sich der ostfriesische Singer/Songwriter Enno Bunger hierzulande  in den vergangenen Jahren viele Freunde in der Slow Down-Szene gemacht. Mit seinem neuen Album „Flüssiges Glück“ geht er nun erstmals neue Wege.

Sicher, das Fundament bleibt erhalten. Auch anno 2015 verlässt sich der Sänger weitestgehend auf sein Gespür für Soundlandschaften in Moll. Aber unter der Oberfläche, dort wo die eigentliche Essenz geformt wird, blubbert viel Neues in Richtung Freiheit.

So beamt sich Bunger beispielsweise umgeben von grellem „Neonlicht“ in futuristische Welten. Plötzlich schälen sich Deep House-Vibes durch die Boxen, während an vorderster Freund gezupfter Gitarrenfolk und Sprechgesang auf Tuchfühlung gehen.

Auch an anderen Stellen versucht sich der Verantwortliche am Brückenschlag zwischen Alt und Neu.  „Eat Raw Meat = Blood Drool“ hinterlässt ebenso kantige Spuren wie der von Synthiesäulen getragene NSU-Mittelfinger „Keine Beschwerden“.

Zwischendurch werden immer wieder Erinnerungen geweckt. Altbewährtes soll nicht zu kurz kommen. Das vom Klavier bestimmte „Am Ende Des Tunnels“ hält dahingehend die Fahne am höchsten.

Im Neuheitenregal hingegen verbreitet der Song „Hamburg“ den mit Abstand größten Glanz; ein zehnminütiger Soundtrack für endlos lange Zugfahrten. Hier vereinen sich Trademark-Pianoläufe, wohldosierte Gitarrenakkorde und sich intensiv ausbreitende Trance-Tupfer zu einem großen Ganzen, das in punkto Dynamik und Leidenschaft nationale Maßstäbe setzt. Wer hier mitreist, der wünscht sich, nie ans Ziel zu gelangen.

Enno Bunger wagt die künstlerische Metamorphose, ohne dabei die Wurzeln seines bisherigen Schaffens aus den Augen zu verlieren. Dafür wird er belohnt – mit bis dato verschlossenen Türen, die sich plötzlich sperrangelweit offen präsentieren. In diesem Sinne: Hereinspaziert!

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