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Roots Manuva – Bleeds – Entfesselte Energie

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Rodney Smith alias Roots Manuva ist sicherlich eine der größten Wundertüten des Hip-Hop. Der Brite mit dem vertrackten Flow und dem Faible für mystisch düstere Crossover-Soundscapes legt sich nur ungern fest. Auch auf seinem neuen Album „Bleeds“ präsentiert sich der Wortakrobat und selbsternannte „Britisch Black musical Mark Rothko“ von der Insel wieder einmal als ein fleischgewordenes Soundbuch mit sieben Siegeln.

Angefangen vom melodramatischen Groover „Hard Bastards“ bis hin zum finalen Vinylkratzer „Fighting For?“ tankt sich das Album durch eine Vielzahl von Klangwelten. So startet „Bleeds“ bedrohlich wabernd. Gespenstische Hintergrundstimmen, schleppende Beats und furchteinflößende John Carpenter-Reminiszenzen: Spätestens nach dem urbanen „Crying“ ziehen sich beim Hörer alle Muskeln zusammen.

Keine drei Minuten später knipst der Verantwortliche das Licht an, stellt sich auf die große Bühne und sorgt mit kraftvollen Worten, zarten Reggae-Einschüben und hymnischen Vibes für Entspannung vor den Boxen („Facety 2:11“, „Don’t Breathe Out“).

Auch im weiteren Verlauf des Albums geht es hin und her, ohne dass dabei der Rahmen in Schieflage gerät. Rodney Smith hat alles im Griff. Zwischen berührend Emotionalem („Cargo“, „Stepping Hard“) und aufwühlend Rohem („I Know Your Face“) schafft sich der Rapper und Sänger eine eigene Nische.

Immer wieder angefeuert von pointierten Effekten, dynamischen Berg- und Talfahrten und einer markanten Stimme katapultieren sich die Songs in Gefilde, von denen standardisierte Branchenkollegen nicht einmal Kenntnis besitzen. Diese Wissenslücke sollte jetzt aber endlich geschlossen sein; denn „Bleed“ wird seinen Weg gehen. Da bin ich mir sicher. London, New York, L.A.: In wenigen Wochen wird man in den Hoods dieser Welt von keinem anderen Album mehr sprechen.

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