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Trust Fund – Seems Unfair – Im LoFi-Himmel

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Na, da schau einer an! Nur wenige Monate nach ihrem euphorisierenden Debüt-Kracher „No One’s Coming For Us“ legen die britischen LoFi-Newcomer Trust Fund bereits ihr zweites Studiowerk namens „Seems Unfair“ nach. Aber keine Bange! Die Band um Sänger und Aushängeschild Ellis Jones handelt keineswegs überstürzt. Vielmehr überraschen die Briten mit einem Gesamtpaket, dass dem Vorgänger in punkto handwerklicher Reife und Detailverliebtheit sogar noch die lange Nase zeigt.

Songs wie das ungewohnt melodiegeschwängerte „Football“, die pulsierende nach vorne preschende Weezer-Hommage „4th August“, das flotte Crunch-Ungetüm „Seems Unfair“ oder die verspielt schunkelnde Pop-Hymne „Dreamers“ präsentieren eine Band, die sich freudetrunken vor der Essenz ihrer Branche in den Armen liegt.

Ohne große Umschweife marschieren Trust Fund auf ihrem zweiten Album vorneweg. Da bekommt die Konkurrenz große Ohren wenn Ellis Jones sein Organ in schwindelerregende Höhen treibt, während der Rest der Band im Background ein Indie-Slacker-Fünf-Sterne-Menü nach dem anderen serviert. Egal ob rockig und treibend oder auf poppigen Wolken gebettet: Die Briten scheinen ihren musikalischen Pfad gefunden zu haben. Und das innerhalb eines Jahres. Respekt!

Wer die Band im Frühjahr 2015 schon auf dem Schirm hatte und bereits nach dem ersten Durchlauf ihres Debüts begeistert in die Hände klatschte, der wird dieser Tage aus dem Feiern gar nicht mehr rauskommen. Hier präsentiert sich LoFi-Indie von seiner langlebigsten Seite. Und wer weiß? Nimmt man die bisherige Entwicklung als Maßstab, darf man sich in einem halben Jahr vielleicht schon über einen weiteren Longplayer-Hochkaräter aus dem Hause Trust Fund freuen. Ich hätte jedenfalls nichts dagegen. In diesem Sinne: Einfach so weitermachen, die Herren. Two Thumbs up!

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