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Bianca Casady And The C.i.A. – Oscar Hocks

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Nur wenige Monate nach dem letzten CocoRosie-Album „Heartache City“ veröffentlicht die jüngere Hälfte der Casady-Schwestern, Bianca, ihr erstes Soloalbum.

So richtig nachvollziehbar, warum das ganze kein CocoRosie-Album wurde, ist „Oscar Hocks“ indes nicht (das sieht Bianca selbst indes anders wie sie uns im Interview sagte). Bianca, „Coco“, hatte halt eigene Songideen und jeder sein eigenes Leben, alright. Aber jubelt man Bianca Casady & the C.i.A.’s erstes Album einer Shuffle-Playlist aus anderen Werken des Casady-Oeuvres unter, klingt es nicht anders als eines der frühen CocoRosie-Alben, mit Ausnahme vielleicht von „Grey Oceans“.

Die Anhängerschaft wird also bekommen, wonach ihr dürstet: Schön verspielter Art-Folk, der sympathisch aus der Zeit gefallen erscheint und der den Alltag ein wenig verrückt, ein wenig verzaubert. Wieder regieren Spielzeuge und Antiquariats-Fundstücke als Basislager der Rhythmusintonierung, durchzieht das Werk eine Spoken Word-Attitüde und macht das ganze Gerumpel, Gequieke und Geflirre im positiven Sinne durchaus Meschugge.

Aber ach, Timing ist manches Mal eben doch entscheidend. Vor vier Monaten gab es ein neues, ziemlich gutes CocoRosie-Album auf die Ohren. Das hat höchstwahrscheinlich noch gar nicht alle postmodernen Hippies, die die beiden Schwestern ins Herz geschlossen haben, erreicht.

In diesem Zusammenhang ist Bianca Casadys Solodebüt leider nur noch die Hälfte wert, es sei denn sie hätte mal was Neues gewagt, einen anderen Sound, eine unbekannte Seite. Dass sie die vielleicht nicht hat, sie zumindest nicht musikalisch offenbart, und im Grunde das Gleiche macht wie mit ihrer Schwester zusammen, ist ja auch schon Aussage genug.

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