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Frokedal – Hold On Dreamer – Folk-Pop für das ganze Jahr

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Wenn sich minimalistischer Folk-Pop aus Skandinavien ankündigt, heizt man daheim schon mal vorsorglich den Kamin an und kuschelt sich in warme Lammfelldecken. Auch Anne Lise Frøkedal scheint mit den Erwartungen an atmosphärischer Klang-Feinkost aus dem hohen Norden vertraut zu sein.

Songs wie die leicht disharmonisch schwingende, von tiefen Drums begleitete Perle „W.O.Y.“, das von zarten Pianotupfern getragene „The Man Who Isn’t Here“ oder das sehnsüchtige „Misery“ formen das typische Bild einer melancholischen Soundtrackreise in die Weiten des Nordens. Hier trifft eisiger Wind auf schützende Wohnzimmerwohlfühlwärme.

Das klassische Gesamtbild passt. Alles ist im Einklang. Die Erwartungen werden erfüllt. Aber es geht noch mehr. Die norwegische Sängerin kann nämlich auch anders.

Mit einer sirenenhaften Stimme gesegnet, die immer wieder Erinnerungen an eine gewisse Heather Nova weckt, tobt sich die aus Oslo stammende Alleinunterhalterin hin und wieder auch gerne in beschwingteren Gefilden aus. So macht die luftig lockere erste Single „The Sign“ beispielsweise Lust auf lange Cabrio-Fahrten, während das weitgehend elektronisch untermalte „Kid“  zum Tanzen unter grellem Neonlicht animiert.

Positive Vibes en masse. Der Frühling kann kommen. Sehr schön.

Fazit: Mit ihrem Debütalbum „Hold On Dreamer“ beweist Frøkedal, dass man aufs Wesentliche reduzierten Folk-Pop, der sich akzentuiert an dem Schaffen von Künstlern wie Brian Eno und den Cocteau Twins reibt, auch auf flockigeren Wolken hüpfen lassen kann.

Hier ist sowohl für Herbst- und Winterträumer, als auch für Freunde der wärmeren Jahreszeiten etwas dabei. Vielleicht nicht das Album des Jahres. Aber definitiv ein Album für das ganze Jahr. Beide Daumen hoch!

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