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exmagician – Scan The Blue – Zwischen Garage und Arena

Fuzzige Gitarren, ausladende Synthies und majestätische Gesänge: Die beiden ehemaligen Cashier No. 9-Köpfe Danny Todd und James Smith präsentieren sich mit ihrem Exmagician-Debüt “Scan The Blue” von ihrer Experimental-Seite.

Bereits der Opener “Kiss That Wealth Goodbye” lässt Liebhaber ausgedehnter Space-Garage-Sounds mit der Zunge schnalzen. Ein bisschen hippiesk, mit einem amtlichen Groove befeuert und mit reichlich Hall im Gepäck, hüpfen die beiden Hauptprotagonisten von der heimischen Belfast-Garage in Richtung Stadion. Spätestens im Refrain schließen sich die Massen an. Es wird in die Hände geklatscht und mitgesungen. So kann’s gehen.

“Job Done” nimmt die Spur auf und marschiert ebenfalls durch Arena-Tore. Voluminös und mit feinen Hooks am Start, markiert die Hymne einen weiteren Album-Eckpfeiler. Psychedelica meets Indie-Melancholie: So feiert man in Belfast ins Wochenende. Beide Daumen hoch!

Danny Und James können aber auch anders. Auf Songs wie “Place Your Bets” und “Smile To The Gallery” lassen es die beiden ruhiger angehen. Es verdichten sich sphärische Gitarren und wabernde Synthies zu einem vertrackten Ganzen. Getragen von markanten Rhythmen, versuchen sich die ruhigeren Parts des Albums an einer Mixtur aus narkotisierendem Indie-Pop und weichgespültem Garage-Rock. Und das mit Erfolg.

Das Duo aus der nordirischen Hauptstadt glänzt auf “Scan The Blue” mit einer ausgewogenen Mische. Zwischen Angekratztem und Butterweichem pendelnd, machen es sich Danny Todd und James Smith in ihrer hauseigenen Garage gemütlich. Das Tor natürlich stets offen. Nicht weit entfernt locken schließlich wahlweise Club- oder Stadion-Auffahrten.

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