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Catfish And The Bottlemen – The Ride

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Da beißt sich das Krokodil auf dem Cover in den eigenen Schwanz, ganz so, als wüsste es, dass sich Catfish And The Bottlemen auch im Kreis kratzen und dabei dem eigenen Newcomer-Wirbel ihres Debütalbums „The Balcony“ von vor zwei Jahren hinterher jagen.

Sich ständig neu zu erfinden, ist der Band laut ihres Frontmanns Van McCann nämlich nicht nur fremd, sondern für „The Ride“ sogar streng verboten. Das zweite Album nimmt deshalb den Faden aus College-, Garage, und Indierock nahtlos vom Debüt auf – es poliert allerdings auch fleißiger die Kratzer und Kanten heraus.

Was für „The Balcony“ bereits zutraf, gilt deshalb jetzt noch ein Stück weit mehr: Auch wenn sich die vier Waliser auf Promobildern gerne als streunende Straßenköter inszenieren, irgendwo zwischen The Vines und The Libertines – so kaputt, gefährlich oder angriffslustig wie sie, sind Catfish And The Bottlemen nie.

Die Vorabsingle „Twice“ etwa, ist ein netter Midtempo-Rocker mit gefälligem Chorus, der zum Ende in den Half-Time kippt. Die aufpolierte Produktion lässt das Stück aber recht gefühlskalt in der Ecke stehen.

Dieser Eindruck zieht sich durch das gesamte Album. Alles wirkt akkurat zurechtgezupft, die Falten sind herausgebügelt und der Scheitel gezogen, damit die Türen zum Radio auch sicher offen bleiben. Das wirkt insgesamt so elegant wie Schulterpolster, die ja auch größer und breiter machen sollen, was nicht ist.

Nun ist „The Ride“ sicher kein schlechtes Album geworden und unter der Schale verbergen sich konventionelle, aber doch auch raffinierte Rocksongs für jedermann. Die leichtfüßige Akustiknummer „Glasgow“ beispielsweise, erinnert einmal mehr angenehm an The Kooks.

Und mit den bierseligen Refrains aus „Soundcheck“ und „7“ werden die frisch gebackenen Brit Award Gewinner der Kategorie „British Break Through Act“ ihre Fans problemlos zufrieden stellen können.

Das Garage/Britpop-Regal im Plattensammler-Schrank hat für „The Ride“ nur nicht zwangsläufig einen Platzhalter nötig. Denn letztlich fehlt es Catfish And The Bottlemen dafür ein gutes Stück an Originalität und Wagemut.

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