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DMA’s – Live im Strom, München

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Die australischen DMA’s sind derzeit wieder auf Tour, um ihr Debütalbum „Hills End“ zu präsentieren. Gestern war ihre letzte Deutschland-Station im Strom, München.

Den Support bieten die Hannoveraner Consolers, die zwar am Merch Stand deutlich präsenter waren als der Hauptact (Consolers Jutebeutel – yeah!), allerdings auf der Bühne etwas schüchtern und konzentriert wirken. Aber ihr sehr australisch klingender Surf-Garage-Rock ist eine gute Einstimmung und gegen Ende ihres Auftritts sind sie warm gespielt.

In der Umbaupause wird die bereits gute Stimmung im nun ziemlich vollen Strom mit guter Musik, wie den amerikanischen Black Lips aus Atlanta (in Kürze übrigens auch auf Europatournee), weiter gesteigert.

Dann kommen die DMA’s zu sechst auf die kleine Bühne, für die Tour verstärkt durch drei zusätzliche Musiker und starten mit „Timeless“.

Mit den vier Gitarristen/Bassisten nebeneinander auf der Bühne wirken sie fast wie eine Mariachi Band, verstärkt durch Johnny Tooks ständiges, posendes Gitarrenhals-nach-oben-Schwenken.

Der Sound ist entsprechend fett und lässt die Luft im Saal vibrieren. In der dichten Live-Atmosphäre hört man noch deutlicher, dass die DMA’s ziemlich guten Indie-Rock machen und nur wegen der Stimme von Sänger Tommy O’Dell in die Brit-Pop Schublade gesteckt werden.

Mit dem vierten Titel „Feels Like 37“ bildet sich bereits ein kleiner, freundlicher Moshpit im Publikum und es gibt nun deutlicheren Applaus. Auch die Band auf der Bühne ist nun in Form und die vielen Gitarrensoli geraten zu lärmenden Mini-Infernos.

Mit dem Hit „Lay Down“ vergrößert sich der Moshpit nun, Gitarrist Matt Mason hat mittlerweile sein T-Shirt abgelegt und spielt – wie so oft – mit nacktem Oberkörper.

Auch Frauen, die eh stark im Publikum vertreten sind, springen im Moshpit mit. Das Geschubse bleibt freundlich und rücksichtsvoll und die spiegelt die nette Atmosphäre wider. Die Zuschauer lachen sich an, es gibt viele Spontan-Kennlern-Talks; jeder hat jeden gern inklusive der Band auf der Bühne. Definitiv das sympathischste Konzertpublikum des ersten Konzert-Halbjahres.

Die familäre Stimmung zeigt sich auch beim gemeinsamen Hände-hoch-halten beim nur mit Akustikgitarre dargebotenen „So We Know“, bevor dann mit „Delete“ der große Hit erklingt.

„Play It Out“ ist dann der letzte Song, nachdem die Band ohne jegliche Ansage, genau wie zu Beginn des Konzertes, von der Bühne verschwindet. Aber eine Zugabe braucht man nach diesem kurzen, aber erfrischenden Erlebnis eh nicht mehr.

Wenn die DMA’s noch etwas weiter an ihrem Sound (und ihrem Gesang) feilen und nicht mehr ganz so nach Oasis klingen, werden sie noch ganz groß werden.

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