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Highasakite – Camp Echo – Anti-Terror-Pop

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Mit ihrem neuen Album „Camp Echo“ im Gepäck lassen die Elektro-Popper von Highasakite die Liebe und ihre Heimat hinter. Norwegen und Anekdoten über Zweisamkeitsmemoiren sind vorerst Geschichte. „Ich war einfach nicht in der Stimmung für Beziehungsgefühle und Liebesgeschichten. Mich haben diesmal andere Themen beschäftigt“, verriet uns Frontfrau Ingrid Helene Havik kurz vor der Veröffentlichung im MusikBlog Interview.

Was zählt, sind Erinnerungen an dunkle Momente der Weltgeschichte. Bereits mit dem Albumtitel setzen die Sängerin und ihre Kollegen Kristoffer Lo (Gitarre), Trond Bersu (Schlagzeug), Marte Eberson (Synthesizer) und Øystein Skar (Synthesizer) ein Ausrufezeichen. „Camp Echo“ ist der Name von einem der sieben Gefangenenlager in Guantanamo Bay.

Ein standardisiertes Anti-Kriegsalbum ist „Camp Echo“ aber nicht geworden. Die Fingerzeige werden nur selten von plakativen Zeilen befeuert. Es geht eher um die Tiefe, um das Brodeln unter der Oberfläche, um die Verarbeitung von Erinnerungen an 9/11 und Co.

Musikalisch untermalt werden die lyrischen Rundreisen durch finstere Trauer-, Schmerz- und Angstwelten von omnipräsenten EDM-Vibes aus dem 90s-Revival-Archiv. Als Speerspitzen präsentieren sich der luftig lockere Schunkeltänzer „Golden Ticket“ und das hymnische Weltschmerzdrama „Someone Who’ll Get It“.

Aber auch der Rest des Albums lässt aufhorchen. Untersetzt mit nachdenklichen Schlachtfeldzitaten und immer wieder akzentuiert eingestreuten Ohrwurm-Refrains hieven die fünf Nordlichter ihren synthetischen Elektro-Pop-Mix auf ein neues Level.

In ihrer Heimat zählen Highasakite längst zu den Top-Sellern. Allein der Vorgänger „Silent Treatment“ tummelte sich über 100 Wochen in den norwegischen Albumcharts. Nun soll auch der Rest der Welt musikalisch erobert werden. Und die Zeichen dafür stehen hörbar gut.

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