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patten – Ψ

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Bitte sehr: „D“ ist nicht mehr alleine auf „ψ“. Hinzugekommen ist „A“. Beim 2014er Debüt „Estoile Naiant“ von patten, das man natürlich unbedingt kleinschreiben soll, war „D“ noch der alleinige Beatbastler. Das Krampfhafte, welches vielen avantgardesken Bemühungen innewohnt, ist gerade im Pop öfter unfreiwillig komisch als bahnbrechend krass.

Wir brauchen also keine Namen hinter patten, mit derart tanzuntauglichem und postmodernem elektronischem Gefrickel ist eh klar, dass hier die Kunst im Vordergrund stehen soll und möchte.

Bitte sehr: „ψ“ hat mit Konventionen entsprechender und Erwartungen erfüllender Popmusik in etwa so viel zu tun wie Gregor Gysi mit dem Wu-Tang Clan. „ψ“ ist Club-Musik.

Sie funktioniert in einem voll krassen, dunklen, schwer reinzukommenden Laden, bei denen man die Smartphone-Kamera am Eingang mit Aufklebern abkleben muss, bestimmt auch ganz hervorragend.

Aber Zuhause oder in der täglichen Welt der Wege, die mit Kopfhörern bunt gehalten werden, fremdelt dieser Electro-Sound doch arg. Warp Records mögen mit Aphex Twin oder Boards Of Canada eine Vorreiterrolle in elektronischen Klangwelten innehaben, die neue Wege gehen und trotzdem oder gerade deswegen immer wieder Anhängerschaften finden.

Mit patten und dem Album „ψ“ verbleibt man in der unverstandenen Subkultur, was Subkultur per se ja genau so will. Für die Baristas vom Berghain und den entsprechenden Pendants in London und Paris. Der gemeine Koblenzer: Lass es, kommste nicht ran.

Wenn Musik ihrer potentiellen universalen Wirkungsmächtigkeit gezielt beraubt wird, büßt sie etwas Entscheidendes ein, egal wie viel man sich beim Basteln der Beats gedacht hat.

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