Nach den beiden beeindruckenden Vorgängern “Heavy Flowers” und “Promises Of No Man’s Land” war man schon ganz gespannt, als sich der niederländische Songwriter Johannes Sigmond alias Blaudzun im Sommer 2016 weit aus dem Fenster lehnte und mit einer bevorstehenden Studio-Trilogie prahlte.

Nun ist das erste Klang-Kapitel namens “Jupiter (Part I)” am Start, mit einem Cover entworfen von Alvaro Tapia Hidalgo, einem Künstler aus Chile, der für seine Arbeiten mit u.a. der Washington Post und dem Rolling Stone Magazin bekannt ist.

Doch statt grenzenloser Begeisterung macht sich bei Freunden der jüngeren Blaudzun-Vergangenheit Ernüchterung breit.

Zwischen weichgespültem Folk-Pop und melancholischen Lagerfeuer-Kraut-Sounds pendelnd, zischt der fliegende Holländer durchs Weltall. So richtig in die Gänge kommt er dabei aber nicht.

Sicher, Tini Thomsens Saxofon-Spiel haucht den zumeist blutleeren “Jupiter”-Tracks immer wieder etwas Leben ein. Aber schlussendlich siegt die Monotonie.

Narkotisierender Indie-Pop mit klassischen Singer/Songwriter-Tupfern: Mehr hat der erste Teil nicht zu bieten.

 

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