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Sportfreunde Stiller – Sturm und Stille – Dem Abgrund entgegen

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Das Jubiläums-Album zum 20-jährigen Band-Bestehen sollte eigentlich in hellem Glanze erstrahlen. Es sollte Funken sprühen, von vorne bis hinten knallen und all das auf dem Silbertablett servieren, das dazu führte, dass man als Band immer noch am Start ist.

Mag auch sein, dass die Sportfreunde Stiller genau DAS als Grundkonzept vor Augen hatten, als es um die Produktion von „Sturm & Stille“ ging. Leider verspürt man als Partygast aber bereits nach den ersten Jubi-Minuten den Drang, wieder zu gehen.

Inmitten einer sich selbst feiernden Leblos-Truppe die Hände in den Himmel zu recken und dabei lauthals Ohohoho und Heyheyyeah zu schreien, ist in etwa so unterhaltsam wie ein Grillabend beim Schäfer Heinrich.

Das Leben ist ein Rausch? Pustekuchen! Dieses Dasein sollte schnellstmöglich beendet werden. Und dafür plädiere ich nicht als ewiger Hater des Trios, sondern als geschockter Hörer im Hier und Jetzt, der die Band zu Beginn ihrer Karriere mitunter sogar abfeierte.

Vom kantigen Charme der Anfangstage ist aber nichts mehr übrig. Die Sportfreunde Stiller präsentieren sich anno 2016 wie eine fleischgewordene Mixtur aus gruseligen Fernsehgarten- und Oktoberfest-Erinnerungen.

Mit Pop aus der Retorte, Schmalz aus dem Schlager-Archiv und Möchtegern-Rock aus dem Proberaum einer Grundschulband tragen die Germeringer ihr belangloses Frühstücksradio-Schaffen zu Grabe.

„Auf Jubel Gebaut“ geht es „Raus In Den Rausch“. Und mit „Keith & Lemmy“ „Zwischen Den Welten“ torkelnd, nähert man sich unweigerlich dem finsteren Abgrund.

Was soll ich noch sagen? „Ich nehm’s Wie’s Kommt“. Ich finde mich damit ab. Die Party läuft noch. Ich bin aber schon längst wieder daheim und dreh alle Regler nach rechts. „Rocket Radio“ in der Dauerschleife. Das brauche ich jetzt. Auf die guten alten Zeiten…

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