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The Growlers – City Club

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Die Frage, die sich direkt zu Beginn von „City Club“ aufdrängt, hat mit dem Debütalbum der Kalifornier nur marginal zu tun. The Growlers haben einen Vertrag bei Cult Records unterschrieben – dem sieben Jahre jungen Label von The Strokes-Frontmann Julian Casablancas. Als Labelchef war dieser so beeindruckt, dass er sich für „City Club“ auch direkt als Produzent versuchte.

Einmal angenommen, das Album wäre abseits des Labels und in anderen Produzentenhänden ähnlich geraten – selbst dann hätte jeder bei erster Gelegenheit The Strokes und vor allem Casablancas als Referenz herangezogen, weil Sänger Brooks Nielsen eine unverschämte Ähnlichkeit mit dem zerschossenen Rasselorgan des The-Strokes-Frontmanns aufweist.

Also zurück zur Frage: Hat sich Casablancas in The Growlers verguckt, weil sie seiner Hauptband so sehr ähneln, oder hat er sie selbst erst zu seinen Epigonen verbogen?

Sicher hat auch ein Josh Homme als Produzent ganz klar eine Queens Of The Stone Age-Handschrift im Sound der Arctic Monkeys hinterlassen, aber Alex Turner war immer Turner und nie Homme.

Letztlich liegt der größte Triumph von „City Club“ gerade nicht in den Deckungsgleichheiten, sondern in der herrlich leichtfüßigen Psychpop-Essenz, die seinen Schwebezustand vor allem aus luftigen Diskobeats und tanzenden Südsee-Gitarren zieht. So viel Reggae war bei The Strokes nie.

Funkelnde Synthesizer verbiegen zwischen Off-Beat-Gitarren und verschleppt treibender Rhythmik jeden Popentwurf in Richtung Psychedelic. Und zwar in die, die keine Knoten im Kopf verursacht, sondern mit Nachdruck nach draußen will, an die nächtlichen Plätze einer Großstadt, wo man von Sandstränden unter Palmen träumt.

Wenn man so will, spiegelt „City Club“ die urbane Garage in der Karibik. Und dafür gebührt den Beteiligten großen Respekt.

Und warum auch immer sich Julian Casablanca ausgerechnet The Growlers annahm, mit „City Club“ hat er ihnen 13 verspielte Serenaden für Nachtschwärmer und Tagträumer auf den Leib produziert.

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