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Green Day – Konzert für die Opfer des „Ghost Ship“

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Seit vielen Jahren ist es Gang und Gebe, dass kurz vor Weihnachten Musiker zusammenkommen, um für einen wohltätigen Zweck zu spielen. Normalerweise entstehen dabei kleine Supergroups, die aus den größten Künstlern der Musikgeschichte bestehen oder wie vor kurzem kleine Reunions, als Dave Grohl zusammen mit Krist Novoselic einige Nirvana-Songs in Seattle performte.

Doch am Sonntag schafften Green Day ein kleines Novum. Billie Joe Armstrong und Mike Dirnt spielten einen Secret Gig für die 36 Verunglückten des Ghost Ship-Brandes im kalifornischen Oakland. Unterstützt wurden sie dabei von der lokalen Punkband SWMRS und Jakob Danger. Ein Zufall? Nein! Schlagzeuger bei SWMRS ist Billie Joe Armstrongs ältester Sohn Joey und hinter Jakob Danger verbirgt sich sein jüngster Spross. Organisiert vom lokalen Recordstore “1-2-3-4 Go! Records” spielten Green Day unter anderem Songs wie “Armatage Shanks”, “Stuck With Me”, “Scattered” oder “Waiting” und bekamen die Unterstützung von Joey und Jakob. „Es war eine atemberaubende und emotionale Nacht. Ich habe zum ersten Mal mit meinen Jungs zusammengespielt“, so Armstrong zur East Bay Times.

Die ehemalige Lagerhalle namens “Ghost Ship” war bis vor kurzem ein Treffpunkt der Musikszene in Oakland. Künstlerkommunen entstanden dort und viele bekannte Bands spielten dort zum ersten Mal. Doch am 4. Dezember passierte das Unglück: ein Feuer brach in den Hallen aus und kostete 36 Menschen das Leben.

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