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Clap Your Hands Say Yeah – The Tourist – Indieherzen aufgepasst

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Nur wenige Bands können von sich behaupten, mit David Bowie einen ihrer größten Fans verloren zu haben. Clap Your Hands Say Yeah schon. Kurz, nachdem sich das Bandprojekt aus den USA 2004 gründete, schoss ihr Erfolg schier durch die Decke – und das ohne Label, nur über Konzerte, Mundpropaganda und die sozialen Netzwerke.

Ihren Vertrag bei Wichita unterschrieben die Jungs damals erst, nachdem man sie bei Pitchfork Media als Nachfolger von Arcade Fire verkündet hatte und die Eroberung von  Europas Indieherzen ins Haus stand.

Und tatsächlich, auch den neuen Kontinent konnte CYHSY im Sturm erobern. Vor allem live feierte man ihre Qualitäten zur ausgelassenen Tanzparty ebenso wie die Intimität, die sie nicht zuletzt im Rahmen ihrer Wohnzimmerkonzerte herstellen konnten.

Im Laufe ihrer Karriere hat die Band so einiges durchgemacht. Vier Mitglieder gingen oder wurden gegangen, bekamen teilweise eine zweite Chance, gingen wieder. Den Kern des Indie-Projektes bildet konstant Alec Ounsworth, dessen nasaler Gesang den typischen CYHSY-Sound prägt. Seiner Feder sind die fünf bisher veröffentlichen Alben entsprungen, ebenso wie das jetzt anstehende: „The Tourist“.

Man muss schon genau hinhören, um dem Album mehr abzugewinnen, als ein indifferentes Indie-Geschrammel, aber das ist ja mittlerweile schon zum Allgemeinplatz über CYHSY geworden.

Etwas konkreter kann man über „The Tourist“ sagen, dass Clap Your Hands Say Yeah ihre Tendenz zum Melancholischen weiter ausgebaut haben. Die mächtigen, explosiven Lines, die bisher vor allem live so überzeugt haben dürfen, wurden da oft etwas eingeebnet. So können die 10 Tracks erst mal nach Einheitsbrei klingen, schenkt man ihnen nicht genug Aufmerksamkeit.

Tut man das aber, wird man belohnt und entdeckt Details und Kniffe, wie das sorgfältige Spiel aus Dynamiken zum Beispiel, das den Übergang von Titel zu Titel dann doch reizvoll werden lässt.

Oder die eleganten Wechsel zwischen Harmonie und Disharmonie, wie in „Down (Is Where I Wanna Be)“. Oder die Mundharmonika, die in „Unfolding Above Celibate Moon (Los Angeles Nursery Rhyme)“ feierlich in den Sound einer E-Gittare übergeht.

Ob „The Tourist“ auch live so einschlagen wird, wie bisher, wird man sehen. Spätestens im Herbst, wenn CYHSY wieder durch Europas große Hallen und kleine Wohnzimmer tourt.

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