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Crystal Fairy – Crystal Fairy

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Im wahrsten Wortsinn mit Knalleffekt: Die Überraschung war beträchtlich, als Ende letzten Jahres die Kunde umging, Doom-Metal/Experimental-Rock-Götter Buzz Osborne und Dale Crover, von den knüppelharten Melvins, und At-The-Drive-In/The-Mars-Volta-Legende Omar Rodríguez López haben sich mit Le Butcherettes-Frontfrau Teri Gender Bender zu einer neuen Supergroup zusammengetan.

Wer die Verzweigungen im Alternative-Rock strebsam im Kopf hat, dagegen weiß, dass die mexikanisch-kalifornische Garage-Rock-Kombo Le Butcherettes sich sowohl für die Melvins als auch für die Reunion-Tour von At The Drive-In im Vorprogramm ihre Sporen verdient haben. Ganz zu schweigen von der Tatsache, dass Rodríguez López so ziemlich jedes Le-Butcherettes-Album produziert hat.

Und während des gemeinsamen Tourens muss sie wohl geboren sein, die Idee, mit der derbe röhrenden Stimme Gender Benders und den Rock-Meisterköchen Rodríguez López und Osborne ein kompromissloses T-Bone-Steak rustikalsten Alternative-Rocks zu braten.

Nun, das erwartete Brett ist „Crystal Fairy“ definitiv geworden. Instrumental kommt es einem Melvins Sideproject auch durchaus nahe. Doch Teresa Suárez, wie die Butcherettes-Sängerin eigentlich heißt, gibt dem Ganzen eine konfrontativ andere Note.

Mit ihrer weiblichen Aggressivität überführt sie den schweren Soundbrei Crystal Fairys in flirrende aufgeregte Hektik, die dem Gesamtergebnis wenig gut tut.

Beziehungsweise: Die charakterliche Eigenart Suárez‘ lässt nur dichotomische Empfindung zu. Entweder man findet das aufgekratzte, leicht sexualisierte Gegröle und Gehabe geil, oder aber man ist von ihrer ich-gebe-immer-110-Prozent-Attitüde recht schnell genervt.

Durch die Performance ihrer Sängerin geht Crystal Fairy ein wenig Souveränität flöten – Hektik, Hektik, Hektik, Action, Action, Action. Da können Osborne, Crover und Rodríguez López noch so stoisch knüppelhart rocken. Crytsal Fairy laugt mehr aus, als das es verjüngt.

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