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Car Seat Headrest – Live im Musik und Frieden, Berlin

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Ein gutes Dutzend DIY-Alben hat Will Toledo, eigentlich Will Barnes, als Car Seat Headrest auf Bandcamp eingestellt. Mit jedem wuchs die Internetanhängerschaft um ein paar Mundpropaganda-Träger mehr. Mit dem ersten richtigen Plattenvertrag kam alsdann sogleich der Durchbruch mit richtiger Band und den wundervollen Indie-Rock-Hymnen von „Teens Of Denial“. Car Seat Headrest, der jüngste Beweis, dass man nach wie vor aus dem Nichts kommend, im Rock zu ein wenig Geld kommen kann.

Soweit die Vorgeschichte, die Will Toledo und seine Mannen auf die Bühne des knapp 400 Sellen fassenden Musik & Frieden, dem Ex-Magnet, brachte. Unprätentiöser als diese vier Indie-Nerds kann man kaum ein Rock-Konzert veranstalten. Eine ernstzunehmende Konkurrenz für die jungen Tocotronic sind diese Car Seat Headrest, mit all ihrer überbordenden Schüchternheit und gleichzeitiger Spotlight-Gleichgültigkeit.

Die schönsten Momente des Abends waren unangefochten die die Band überrascht habenden Mitsingmomente. Car Seat Headrest haben ja einen formidablen Grad an Mitsingbarkeit in ihren Refrains, doch dass Berlin so schön mit einstimmt, hat die Band sichtlich erstaunt.

Herrliche Sekunden der Gemeinsamkeit durften sich da etablieren, ob bei Zeilen wie „we are not a proud race/it’s not a race at all/we’re only tryin‘/I’m only tryin‘ to get home/drunk drivers, drunk drivers“ im kleinen Car-Seat-Headrest-Hit „Drunk Drivers/Killer Whales“ oder im nicht minder schönen „I didn’t want you to hear that shake in my voice, my pain is my own/and when the cops shook me down I cried walking home, I cried walking home“.

Den Rest der Live-Klaviatur, allen voran eine ordentlichere Bühnen-Präsenz, die man auch als Nerd irgendwie meistern muss, werden diese Twenty-Somethings schon noch lernen. So lange ihre Songs derart schön sind, muss man sich um eine Car-Seat-Headrest-Live-Show keine Sorgen machen, auch wenn da noch viel Luft nach oben bleibt.

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