Für diese Website registrieren

drei + fünf =

Mit der Registrierung stimmst du den MusikBlog Nutzungsbedingungen zu.

Bitte gib deine E-Mail-Adresse hier ein. Du bekommst eine E-Mail zugesandt, mit deren Hilfe du ein neues Passwort erstellen kannst.

Entdecke neue Musik

Empfiehl deinen Freunden neue Alben oder Konzerte deiner Lieblingskünstler, erstelle deine persönlichen Album-Charts oder gewinne Konzertkarten und mehr bei unseren Gewinnspielen.

mESMO – The Same Inside

Registriere dich, um es deinen Charts hinzuzufügen oder deinen Freunden zu empfehlen.

Vredeber Albrecht und Lars Precht hatten neben ihren eigenen (Albrecht u.a. mit BerlinTokyo und Precht mit Veranda Music) auch eine gemeinsame musikalische Vergangenheit. Mit Jochen Distelmeyer und André Rattay spielten sie den Blumfeld-Abgesang „Verbotene Früchte“ ein.

Ihr gemeinsames Studio-Projekt debütierte im Dezember vergangenen Jahres mit der Single „Home To You“ bei dem Zwanie Jonson als Gastsänger die Berliner unterstützte. „The Same Inside“ wartet jetzt mit einer ganzen Reihe illustrer Vokalisten auf. Neben Justine Electra, Jens Friebe, Torsun (Egotronic), Pit Przygodda (Go Plus!) fühlt sich auch Dirk von Lowtzow hörbar wohl und das sind noch nicht alle, die hier das All-Star-Team am Mikro bilden.

Pascal Finkenauer fragt „How Real Is The Sun Today?“ und startet damit einen schwelgerischen Spaziergang zwischen orchestraler Opulenz und elegantem Pop. Wobei Albrecht und Precht beide Komponenten ihrer Arrangements der portugiesischen Bedeutung von mESMO, was dort „das Gleiche“ bedeutet, folgend adäquat nebeneinander stellen.

Mit dem kompletten Bigband-Instrumentarium ausgestattet, klingt das im Ergebnis trotzdem so entspannt wie der in „Relief“ besungene tiefe Atemzug. Schwelgerisch wird hier ein Klangkonstrukt entwickelt, welches in einigen Passagen an eine Melange aus Rocko Schamonis letzter Platte und dem Debüt von Erfolg erinnert.

Dirk von Lowtzows Beitrag „Available“ erinnert dabei weniger an seine Stammband als nach seiner Arbeit mit Phantom Ghost. Dramatisch wird es, wenn in „Hold My Tears“ sich Jens Friebes Trauer in ein von Justines Electras klarer Stimme gebildetes Auffangbecken ergießt. Herzerwärmend, wenn Torsun ein Remake von Glen Campbells „Wichita Lineman“ vorträgt. Verliebt, wenn Jette Hölzel und Jannik Hinsch via „If Only“ von einer gemeinsamen Familie träumen.

Das Instrumental „Perfect“, bei dem Friedrich Paravicini mitmischt, der zuletzt bei Digger Barnes‚ „Near Exit 27“ für die Produktion verantwortlich war, schließt „The Same Inside“ beinahe wie ein Brückenschlag zwischen Klassik und Moderne.

Eine Platte wie ihr Cover: viel auf kleinsten Raum untergebracht. Hervorragend anders!

Registriere dich, um es deinen Charts hinzuzufügen oder deinen Freunden zu empfehlen.