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Moon Duo – Live im Lido, Berlin

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Wenn einmal im Jahr die Beamer Richtung Bühne geschraubt werden, dann weiß man, dass Moon Duo in der Nähe ist. Die Formation um Wooden Shjips Erik “Ripley” Johnson und Sanae Yamada war am Dienstag wieder in ihrer Wahlheimat Berlin und präsentierte im Lido ihr aktuelles Album “Occult Architecture Vol. I”.

Doch beim Schreiben eines Konzertberichts kann man sich schwer tun. Moon Duo sind alles: elektrisierend, pulsierend, fesselnd, rhythmisch, mitreißend und träumerisch, doch eines sind sie nicht – leicht in Worte zu fassen.

Man kennt die Songs von den Alben – denkt, dass diese live nicht so rüberkommen – doch wenn man in der Masse steht, kann man sich dem nicht entziehen! Zerrende Gitarrenriffs, dröhnende Synthie-Sounds, ein hämmerndes Schlagzeug und dazu eine Lichtshow, die so im Gedächtnis bleibt, dass man die Realität danach für surreal hält. Hingebung schlechthin hieß es bei vielen im Lidoer Publikum! Einfach Augen zu und genießen.

Los ging es mit “The Death Set”, welches auch der Opener des aktuellen Albums ist. Verzerrt, dreckig und treibend. Das fast ausverkaufte Lido war an diesem Abend gut drauf – und noch konnten sie trotz späten Konzertbeginn die Augen offen halten.

Auf ihren Konzerten bleiben sich Moon Duo fast immer treu: Der Beamer! Bei den letzten Tourneen noch im Windows-Style, kommt die neue Lichtshow ausgereifter und erwachsener daher. Tief in rot gehüllt mit ein paar Ausschweifungen in grün und blau wirkten Songs wie “Cold Fear” oder “Creepin’” noch dringlicher als auf dem neuen Longplayer.

Wer zwischendurch mal die Augen wieder aufmachte, wird kaum seinen Blick von der Bühne wegbekommen haben. Im Hintergrund ein riesiger Mond, der fast jede Sekunde, jede Note, jeden Schlag anders wirkte. Alles bunt und mit viel Kontrast – dazu eine mit Stroboskoplicht geflutete Halle. Ripley Johnson, der eigentlich mit einem weiß-schwarzen T-Shirt auf die Bühne ging, war fast das komplette Konzert in Farben umhüllt.

Weiter ging es mit älteren Songs wie “Free The Skull”, “I Been Gone” und “Cult Of Moloch”. Keine Frage – sie zählen zu den beliebtesten Songs auf den Alben “Circles” (2012) und “Shadow Of the Sun” (2015), doch Moon Duos Zugaben sollten nochmal alles toppen. “In the Sun” und “Goners”, beide vom Debütalbum, holten aus den Leuten auf und vor der Bühne alles heraus. Innerhalb weniger Sekunden wurde es warm, nass, dröhnend, rhythmisch, tanzbar.

Mehr wollte man an diesem Abend nicht! Getreu dem „Sleepwalker“-Motto: “I’ve been living high/hot … now I’m feeling fine”.

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