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Pulled Apart By Horses – The Haze – Geradlinige Raserei

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Die Band mit dem martialischsten Namen des Alternative-Rocks prügelt sich erneut mit Wollust durch den Verstand, Pulled Apart By Horses haben ihren ungehobelten Riff-Punk auf „The Haze“ nur ein bisschen handlicher aufgezogen.

Statt widerborstigen Hardcore-Ohrfeigen gibt es jetzt mehr geradlinige Raserei zwischen dick-schwartigen Riffs, die das Stoner-Herz im Takt hüpfen lassen. Das Titelstück gibt mit tieftönenden Gitarren und einer Straight-Forward-Rhythmusgruppe die Marschrichtung vor.

„The Big What If“ an zweiter Stelle macht nahtlos damit weiter und lässt Sänger und Gitarrist Tom Hudson noch mehr Raum, um seiner Performance aus giftigem Gesang und melodischem Hardcore-Geschrei Nachdruck zu verleihen.

In „Neighbourhood Witch“ schiebt die Band den Fokus in Richtung Garage-Punk und klingt dabei so, als hätte eine Gruppe junger Streitlustiger die großmäuligen The Hives so richtig in Rage versetzt.

Hiernach steht fest: Nur weil die Arrangements früher verzwickter, die Rhythmen vertrackter und die Songs insgesamt kantiger waren, sind sie heute nicht schlechter. Das vierte Album der Briten fällt vergleichsweise weniger chaotisch aus, hat aber noch immer genug Feuer und Galle, um nach insgesamt 40 Minuten nichts als verbrannte Erde zurück zu lassen.

Zum Highlight wird in dieser Hinsicht das angriffslustige „Prince Of Meats“, worin Hudson die zackigen Haken der Musik mit langgezogenen, verhallten Schreien kontrastiert. Würde das Quartett aus Leeds in diesem Tempo weiterfeuern, käme es wohl zwangsläufig irgendwann zur Implosion.

Deshalb nimmt „Lamping“ in der Mitte der Platte den Fuß vom Gas. Als einziges gezügeltes Retro-Rock-Stück mimt es die große Pause vor der zweiten Welle Adrenalin, die dann nicht ganz mit der ersten mithalten kann.

Allein das abschließende „Dumb Fun“ gibt nochmal alles und beendet eine Party aus Schweiß, Blut und ausgesoffenen Aschenbechern, nach der man den Kater mit nichts durchsteht, das härter ist als Phil Collins.

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