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INHEAVEN und Circa Waves – Live in der Kranhalle, München

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Die Vorfreude auf Circa Waves war groß seit dem Release ihres zweiten Albums „Different Creatures“ am 10. März, aber der gestrige Abend im Münchener Feierwerk sollte eine Überraschung bringen.

Als Support war nämlich INHEAVEN angekündigt, eine Band aus London, bestehend aus Basisstin und Co-Sängerin Chloe Little, Sänger und Gitarrist James Taylor, Gitarrist Jake Lucas und Drummer Joe Lazarus. Sie haben bisher 6 EPs und Singles veröffentlicht, die alle ein ähnliches Cover mit einem weit aufgerissenen Mund und einer farbig hingeklecksten Rose auf der Zunge zeigen.

INHEAVEN, die zum ersten Mal in „Europa“ sind, bilden einen phänomenalen Auftakt mit einem dicken, hymnischen Sound. In ihren schwächeren Momenten klingen sie ein bisschen nach Nirvana („Treats“) oder den Pixies („Meat Somebody“), in ihren besten Momenten klingen sie einzigartig nach INHEAVEN.

Insbesondere „Regeneration“, mit dem sie ihr viel zu kurzes Vorprogramm abschließen, fasst alles zusammen, was wir an Indie-Rock lieben: Klagende Gitarren, elegisch-distanzierter Hintergundgesang und ein erbittert-wütender Gesang wie ihn Chester Bennington nur zu seinen besten Zeiten hingekriegt hat.

Danach ist der geflashte Zuschauer erstmal geneigt, schon zu gehen, aber nach halbstündiger Pause kommen schließlich Circa Wave auf die Bühne. Sänger Kieran Shudall stellt ihren Herkunftsort mit „Liverpool -“ und nach kurzer Pause „England“ vor, als müsste er kurz überlegen, ob es das Vereinigte Königreich Großbritannien eigentlich noch gibt.

Die Fans gehen von Anfang mit, in der ersten Reihe wird ein selbst gebasteltes Plakat mit aufgeklebten Tickets und Setlists bereits besuchter Konzerte hochgehalten. Kieran reicht das aber offenbar nicht und so fordert er die Zuschauer vor „Goodbye“ auf, einen Moshpit zu bilden. Der entsteht auch tatsächlich und der Frontmann fordert nach dem Titel zu „Let’s keep it going!“ auf, dem die Zuschauer jedoch dann nicht mehr nachkommen.

Ansonsten haben die Circa Waves das Publikum aber gut im Griff, „Stuck In My Teeth“ wird von jenem angestimmt (hauptsächlich von den Mädchen der ersten Reihe), bei „My Love“ wird brav mitgeklatscht und auf Anweisung auch mitgesungen, so gut es geht. Kieran Shudall heizt ordentlich ein und fragt à la George W. Bush immerzu „Are you with us?“.

Nach 14 Songs beendet die Band dann ihr Set ohne eine Zugabe. Circa Waves haben eine solide Performance abgeliefert, aber die Überraschung des Abends war eindeutig INHEAVEN. Wir nehmen die mal auf die Watchlist für 2017.

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