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Asgeir – Afterglow

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Wem es mit gerade einmal zwanzig Jahren gelingt, ein Debütalbum aufzunehmen, das das meistverkaufte seines Landes werden soll, auf dem lastet ein Druck. Insbesondere, wenn dieser jemand das verflixte zweite Album auf den Markt bringt. Die Rede ist von dem isländischen Singer-Songwriter Ásgeir und seiner neuen Platte „Afterglow“.

Allen, die Isländisch können, ist Ásgeir vermutlich durch den Song „Leyndarmál“ von seinem Debütalbum „Dýrð í dauðaþögn“ aus dem Jahr 2012 bekannt – und alle die kein Isländisch sprechen, die kennen vielleicht die Übertragungen ins Englische, nämlich „King And Cross“ von dem Album „In The Silence“ (2013), das ein Jahr später für das internationale Publikum erschien.

Nach so einer Erfolgslandung ist der Druck natürlich hoch, die Erwartungen groß – bei Ásgeir waren es vor allem die Erwartungen an sich selbst. Aber keine Angst, Ásgeir, um nicht zu sagen: „the afterglow makes it alright“. Die eigene Klangschrift, die „In The Silence“ bereits entwickelt hat, kann „Afterglow“ mühelos weiterschreiben und das sogar noch ein wenig facettenreicher als sein Vorgänger: Sphärische Klänge und arhythmische, synkopische Percussions sind das Fundament für Ásgeirs gefühlvolle Kopfstimme.

Zu klaren Klaviertönen (wie in den Songs „Afterglow“ oder „Nothing“) gesellen sich auf dem Album düstere Dissonanzen („Underneath It“) und elektrisierte folklorale Elemente („I Know You Know“) stehen neben choralen Gesängen, die hier und da an Bon Iver erinnern. Aber auch fast schon pop-lastige Songs wie die zweite Singleauskopplung „Stardust“ hat „Afterglow“ zu bieten.

Die Arbeit hat sich also gelohnt und vermutlich hätte der 24-Jährige nicht einmal so kritisch mit sich sein müssen. Einen einzigen Wermutstropfen gibt es für Fans der isländischen Sprache: Das Album gibt es bisher nur auf Englisch. Doch über eine Übertragung in seine Muttersprache denkt Ásgeir zumindest nach.

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