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Lana Del Rey – Lust For Life

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Sie machte Blütenkränze und pinke Flamingos populär – Lana Del Rey gehört zu den einflussreichsten Künstlerinnen der letzten fünf Jahre. Jetzt endlich veröffentlicht sie mit „Lust For Life“ ihr langerwartetes fünftes Album.

Nein, trotz des Titels hat Lana nicht den Punk für sich entdeckt, nur der Titel erinnert an das gleichnamige Meisterwerk von Iggy Pop.  The Weeknd ist bei dieser Nummer ihr Duettpartner und im Video zu diesem eher schnelleren Track hüpfen die beiden über den „Hollywood“-Schriftzug.

Lana Del Reys Koordinatensystem ist und bleibt die Traumfabrik, bereits 2012 sang sie in „Body Electric“ die Zeile: „Elvis ismydaddy, Marilyn’s mymother“.

Del Rey ist ihrem filigranen Düster-Pop, der teilweise ins Jazzige übergeht, treu geblieben. 16 Songs sind auf dem neuen Longplayer versammelt, von „Groupie Love“ (eines der zwei Lieder mit A$AP Rocky) über das bereits vorher veröffentlichte „Coachella – Woodstock In My Mind“ bis zu „Change“.

Ja, es lässt sich weiterhin mit Lana zusammen erstklassig schwelgen. Über allem liegt der Geruch der süßlichen Fäulnis oder wie sie es in „Cherry“ formuliert: „I fall to pieces when I’m with you, I fall to pieces.“

Auf dem Cover trägt sie ein helles Kleid und Blumen im Haar, sie wäre vermutlich in Woodstock nicht aufgefallen. Die Sängerin ist bisher nicht politisch in Erscheinung getreten, „Lust For Life“ darf aber durchaus als Friedensalbum angesehen werden. In „When The World Was At War We Kept Dancing“ singt sie: „Boys, don’t make too much noise (…) Is it the end of an era? Is it the end of America?“

Es gibt derzeit nicht viele mächtige Jungs, die enorm viel Lärm machen und das Ende von Amerika bedeuten könnten. Wen könnte sie bloß meinen?
Mit dem Sohn der Friedensikone höchstselbst, Sean Lennon, nahm sie „Tomorrow Never Came“ auf, eine weitere Nummer, die innere und äußere Konflikte aufgreift.

Sang die Wahl-Kalifornierin früher hauptsächlich über böse Jungs mit Drogenproblemen und wünschte sich weit fort, hat sie jetzt auf „Lust For Life“ ihr Themenspektrum dezent erweitert, ohne dabei ihren ganz eigenen Sound zu verlieren.

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