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The Duke Spirit – Sky Is Mine

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Nach dem zerfahrenen „Bruiser“ von 2011 gab es fünf Jahre lang kein neues The Duke Spirit-Album. Jetzt schicken die Briten nach nur einem Jahr Zeit mit „Kin“ schon ihr fünftes ins Rennen. Es ist das bislang hingebungsvollste geworden.

Sängerin Liela Moss hat es als das „zärtlichste“ ihrer Band bezeichnet. Das heißt aber keinesfalls, dass „Sky Is Mine“ harmlos ausgefallen wäre. Es klingt vielmehr so, wie Warpaint heute klingen würden, wenn Sie statt Elektro anzusteuern, durch’s Mondtor gefallen wären, um bei The Jesus And Mary Chain aufzuschlagen.

Aber: „Who knows where the heart goes“, singt Moss passenderweis im Opener „Magenta“. Ein hypnotischer Bristol-Basslauf windet sich um angekratzte Shoegaze-Gitarren und Moss‘ beiläufigen Gesang, der hier noch am nüchternsten ausfällt.

Von da an wird das Energielevel gedrosselt, und die Vernebelung sukzessive nach oben korrigiert. In „Bones Of Proof“ schwadroniert Moss schon leicht somnambulen um ihren Cockney-Akzent. Bevor alles zu lieblich duftet, zerstören immer wieder noisige Gitarren kurzzeitig eine diesige Idylle.

Das wiederum hält die Aufmerksamkeitsspanne am Leben, mit der bei jedem weiteren Durchlauf Details und eine herzerwärmende und gleichzeitig graumelierte Vielseitigkeit an die Oberfläche gespült werden.

„Who will I follow, if follow is the game?“ fragt Moss in „The Contaminant“ – einem der besten Stücke auf „Sky Is Mine“. Mit diesem Album auf den Ohren hieße die Antwort immer Treibenlassen. The Duke Spirit beantworten sich die Frage mit: „I wouldn’t follow, if follow is your name.“

Das kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Londoner Quintett trotzdem eine klare Richtung eingeschlagen hat: Raus aus den zwielichtigen Schmuddelecken der Großstadt, hinein in die psychedelisch angehauchte Kunstgalerie. Wem auch immer sie damit folgen.

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