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Alvvays – Antisocialites – Kontinuierlich gut

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Der Über-Hit „Archie, Marry Me“, das melodieverliebte „Ones Who Love You“ oder auch das luftige Jangle-Pop-Abenteuer „Atop A Cake“: Alvvays hatten auf ihrem selbstbetitelten Debütalbum zahlreiche Indie-Pop-Perlen am Start, die der etwas müde gewordenen Gitarrenpop-Branche wieder Leben einhauchten.

Drei Jahre später bringen Molly Rankin und Co. nun ihr zweites Studioalbum „Antisocialites“ an den Start. Bereits mit den beiden Vorab-Singles „In Undertow“ und „Dreams Tonite“ lassen die Kanadier ihre stetig wachsende Anhängerschaft tief durchatmen. Keine neuen Sound-Routen, keine unterschwelligen Experimente: Alvvays setzen genau da, an wo sie im Sommer 2014 aufgehört haben.

Abermals thront Mollys Glockenorgan über einer harmonischen Mixtur aus Fuzz-Gitarren, unaufgeregten Drums und hin wieder eingestreuten Synthieflächen.

Songs wie die kratzige Blondie-Hommage „Not My Baby“, das energetische „Saved By A Waif“ und das quirlige, sich wie ein musikgewordenes Verkehrschaos durch die Boxen schälende „Hey“ sind der Beleg dafür, dass man sich als Fan von überdurchschnittlichen Debütwerken nicht immer gleich in die Hose machen muss, wenn der Nachfolger vor der Tür steht.

Manchmal, wie im Fall von Alvvays, bremst eine Band die überbordende Erwartungshaltung einfach mit Kontinuität aus. Warum sollte man auch alles auf links drehen und sich in Experimentier-Zwangsjacken zwängen, wenn das, was einst den Startschuss markierte, überall große Spuren hinterließ?

Alvvays setzen mit ihrem zweiten Studioalbum alles auf die Same-Way-Karte. Good Decision! Lieben Gruß nach Toronto: Bitte auch in Zukunft nicht verrückt machen lassen. Alles gut, so wie es ist.

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